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Nachhaltigkeit und Transformation des Energiesystems

Welche lokalen und globalen Strategien weisen den Weg in eine ressourcenschonende Zukunft?
Icon Nachhaltigkeit und Transformation des Energiesystems

Auf der Liste der drängenden Probleme der Menschheit rückt die ökologische Krise seit Jahrzehnten immer weiter nach vorne – nicht nur wegen des Klimawandels, sondern auch aufgrund des Verlusts an Biodiversität, sinkender Grundwasserspiegel, der Degradierung von landwirtschaftlich nutzbaren Flächen und der Verunreinigung der Ozeane. Trotz aller anerkennenswerten Fortschritte in der Effizienz moderner Technik und aller bisherigen Bemühungen, so etwa in der deutschen Energiewende, ist diese Krise weit davon entfernt, bewältigt zu sein. Kreative Ansätze und neues Denken sind gefragt, auch zur besseren Nutzung knapper Ressourcen im Rahmen einer Circular Economy. Das Konzept der Nachhaltigkeit weist Wege, wie auch zukünftige Generationen ihre Bedürfnisse noch erfüllen können. Es muss aber zu jeder konkreten Frage ausformuliert werden.

Die Bedeutung der Nachhaltigkeit für unser tägliches Leben und ihre praktische Umsetzung in der Weltgemeinschaft ist eines der zentralen Felder am ITAS. Sie steht im Mittelpunkt der Reallaborforschung, orientiert unsere Forschung zur Umstellung von Wirtschaftsprozessen auf erneuerbare Rohstoffe (Bioökonomie) und leitet die ITAS-Forschung zu neuen Technologien und Transformationspfaden für das Energiesystem. Auch grundlegende ethische und epistemische Aspekte von Nachhaltigkeit werden am ITAS beleuchtet.

Reallaborforschung

Reallaborforschung und -entwicklung ist am ITAS Gegenstand zahlreicher Projekte und zeichnet sich durch ihren transdisziplinären Charakter aus. So entstand mit dem Quartier Zukunft – Labor Stadt bereits 2012 eines der ersten Reallabore in Deutschland. Des Weiteren werden beispielsweise in Energietransformation im Dialog die partizipative und nachhaltige Gestaltung unseres zukünftigen Energiesystems oder mit Klimaschutz gemeinsam wagen! Treibhausgaseinsparungen durch individuelle Verhaltensänderungen im Alltag untersucht und gefördert. Zentral ist zudem der Aufbau des Karlsruher Transformationszentrums.

 

Bioökonomie

Im Bereich Bioökonomie bewertet das ITAS die energetische und stoffliche Nutzung land- und forstwirtschaftlicher Reststoffe (Energie System 2050) oder aus Algen hergestellter Produkte (PHOTFUEL, ABACUS). Neben ökologischen, sozialen und ökonomischen Aspekten liegt der Fokus dabei auf der nachhaltigen Ressourcennutzung und geschlossenen Kreisläufen (ALG-AD). Die Resilienz urbaner Wälder und deren Beitrag zu lebenswerten Städten untersuchen Forschende im Projekt GrüneLunge.

Expertinnen und Experten

Bioökonomie und erneuerbare Energieträger: Dr. Christine Rösch

Circular Economy: Dr. Witold-Roger Poganietz

Konzept der Nachhaltigkeit: Jürgen Kopfmüller

Kraftstoffe & Chemikalien aus (regenerativem) Strom (Power to Fuels & Chemicals): Dr. Andreas Patyk

Neue Speichertechnologien und Energienetze: Dr. Manuel Baumann

Reallaborforschung: Dr. Oliver Parodi

Rohstoffe für die Energiewende und Recycling: Dr. Marcel Weil

Urbane Forstwirtschaft und Ökologie: Dr. Somidh Saha

Weiterer Kontakt

Jonas Moosmüller
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: +49 721 608-26796
E-Mail