Home | english  | Sitemap | Impressum | Datenschutz | KIT

Neue postsozialistische Stadt: wettbewerbsfähig und attraktiv (ReNewTown)

Neue postsozialistische Stadt: wettbewerbsfähig und attraktiv (ReNewTown)
Projektteam:

Paskaleva-Shapira, Krassimira (Projektleitung); Christina Merz, Anika Hügle

Förderung:

European Regional Development Fund

Starttermin:

2011

Endtermin:

2014

Projektpartner:

Polish Academy of Sciences (Mazowieckie, PL), The C.K. Norwid Culture Centre (Malopolskie, PL), Municipality of Velenje (Slovenija, SI), Karlsruhe Institute of Technology (Baden-Württemberg, DE), Prague 11 Metropolitan District (Praha, CZ), Regional Development Agency of Usti Region, PLC (Severozapad, CZ), Agency for development of Gemer region (Stredne Slovensko, SK), University of Ljubjana (Slovenija, SI)

Forschungsbereich:

Innovationsprozesse und Technikfolgen

Finale Projekt-Konferenz: Call for Papers

RENEWED POST-SOCIALIST CITY: COMPETITIVE AND ATTRACTIVE - Final ReNewTown Project Conference

University of Ljubljana, Faculty of Economics, February 11th and 12th, 2014

Call for Papers

The project entitled New Post-Socialist City: Competitive and Attractive (in short the ReNewTown project) has been implemented through the Central Europe Programme co-financed by the European Regional Development Fund. Its primary focus is on reduction of disparities and improved quality of post-socialist urban environment (not only by positive transformation of residential landscapes but also by improved quality and accessibility of public spaces, increased provision of cultural and social events, increased support of entrepreneurial initiatives, strengthened identity, creation of common values, etc.). To this end several model approaches have been identified and four pilot actions implemented in post-socialist cities from four different Central and Eastern European countries (Czech Republic, Poland, Slovakia and Slovenia).

Call for Papers Information

Projektbeschreibung

Mitteleuropas jüngste sozialistische Vergangenheit ließ mehr als 300 Millionen Menschen mit einem komplexen städtischen Erbe zurück. Einige von ihnen haben seither positive Veränderungen an ihrem Wohnort erlebt. Aber viele sind weiterhin mit Problemen konfrontiert, die mit Stadtplanung, Nutzung des öffentlichen Raums, wirtschaftlichem Niedergang und sozialen und kulturellen Entbehrungen verbunden sind. Der schlechte Zustand von Gebäuden und öffentlichen Räumen sowie der Mangel an Plätzen und Einrichtungen für kulturelle und sportliche Veranstaltungen gehen oft Hand in Hand mit Arbeitslosigkeit und mangelnden Geschäftsmöglichkeiten. Der Mangel an Gemeinschaftsgefühl oder echtem Zugehörigkeitsgefühl ist oft eine Folge deprimierender Lebensbedingungen. Das neue Projekt ReNewTown, das im Rahmen des Programms „Mitteleuropa“ unterstützt und durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung kofinanziert wird, zielt darauf ab, einige dieser Probleme anzugehen und positive Aspekte des sozialistischen Erbes weiter zu verbessern.

ReNewTown – Neue postsozialistische Stadt: wettbewerbsfähig und attraktiv – versucht, territoriale Ungleichheiten zwischen mitteleuropäischen Städten durch innovative Stadtentwicklungslösungen zu verringern, die zu einer qualitativen Verbesserung ehemals sozialistischer Stadtgebiete führen. In vier mitteleuropäischen Städten werden Pilotaktionen unternommen: in Krakau (Polen), Velenje (Slowenien), Prag (Tschechische Republik) sowie in Hnusta (Slowakei). Die geplanten Regenerationsaktivitäten sind vielfältig, alle zielen auf eine Verbesserung der Lebensqualität der lokalen Bevölkerung ab.

ReNewTown wird von einer disziplin- und branchenübergreifenden Partnerschaft von Fachleuten – städtischen und regionalen Entscheidungsträgern und Managern – und Wissenschafts- und Technikexperten durchgeführt. Öffentliche Verwaltungen aus vier Ländern – aus Polen, der Tschechischen Republik, der Slowakischen Republik und Slowenien – haben sich verpflichtet, Regenerationsaktivitäten zu realisieren. Die Polnische Akademie der Wissenschaften leitet dieses 3-jährige Projekt. Das KIT stellt in dieser Partnerschaft sein Wissen zur Verfügung, wobei es seine multidisziplinären Fähigkeiten und seine Expertise im Bereich Projektplanung, -entwicklung und -umsetzung bündelt und seine langjährige Erfahrung mit nationalen und europäischen FuE-Projekten nutzt. Das ITAS-Team des KIT hat sich zum Ziel gesetzt, eine Strategie zur Erneuerung postsozialistischer Städte mit Blick auf das kulturelle Erbe und den Tourismus zu erarbeiten und das sozialistische Erbe neu zu definieren, indem eine Bindung zwischen Städten und Stadtvierteln und ihren Bewohnern und ansässigen Unternehmen hergestellt wird. Die Neuinterpretation alter Vermächtnisse, inspiriert durch das lokale Erbe und den Tourismus, soll zu einer Wiederentdeckung der postsozialistischen Stadt führen. Dies erfordert eine holistische Neubewertung des postsozialistischen Erbes, wobei materielle und immaterielle Ressourcen der postsozialistischen Stadt mit Blick auf die Zukunft gemeinsam betrachtet werden, sowie eine neue Perspektive auf die postsozialistische Stadt durch eine Neudefinition der Vergangenheit und eine gemeinsame Vision städtischer Transformation.. Das KIT will erforschen, wie diese Ziele erreicht werden können, indem der städtische Raum, insbesondere durch den Einsatz innovativer digitaler Technologien, als kulturelles Erbe gefördert und für die Einwohner als ein solches erfahrbar gemacht wird.

Project-Website: http://www.renewtown.eu

Publikationen

hier

 

ReNewTown Newsletter

Ausgabe 1, Juni 2011

Ausgabe 2, September 2011

Ausgabe 3, Dezember 2011

Ausgabe 4, März 2012

Ausgabe 5, Juni 2012

Ausgabe 6, September 2012

Ausgabe 7, Dezember 2012

Ausgabe 8, Februar 2013

Ausgabe 9, Juli 2013

Ausgabe 10, Oktober 2013

Ausgabe 11, Dezember 2013

Ausgabe 12, März 2014

ReNewTown Brochure on market research & good practice results

PDF

ReNewTown Brochure on Transnational Development Strategy

PDF

ReNewTown im KIT Radio: Interview mit Christina Götz 03.04.2014

MP3

Kontakt

Dr. Krassimira Paskaleva-Shapira, PhD
Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS)
Postfach 3640
76021 Karlsruhe