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Schwerpunkte des Forschungsbereiches "Nachhaltigkeit und Umwelt"

Der Schwerpunkt „Erneuerbare und nicht-erneuerbare Ressourcen“ befasst sich mit technischen, ökologischen, ökonomischen und gesellschaftlichen Aspekten des Umgangs mit knappen Ressourcen. Die Arbeiten zum Thema Nachwachsende Rohstoffe beschäftigen sich vor allem mit der Nutzung von Fläche für die Erzeugung von Nahrungsmitteln, Energiepflanzen oder Industrierohstoffen sowie mit Maßnahmen und Technologien zur Reduzierung von Flächennutzungskonflikten und zur Erhöhung der Flächenproduktivität. Das Thema Wasserressourcen wird unter quantitativen (Wasserversorgung) wie auch qualitativen Aspekten (Schadstoffbelastung und deren Auswirkungen auf menschliche Gesundheit und Ökosysteme) betrachtet. Untersuchungen zu Effekten im Zusammenhang mit dem Klimawandel und zu geeigneten Maßnahmen in diesem Bereich spielen bei den Themen Flächen- und Wassermanagement eine wichtige Rolle. Insbesondere die Arbeiten zu nicht-erneuerbaren Ressourcen befassen sich mit Lebensweganalysen von der Rohstoffextraktion über den Konsum bis zur Entsorgung von Produkten. Dabei steht die Rückgewinnung und Kreislaufführung bestimmter Rohstoffe im Vordergrund.

Im Schwerpunkt „Urbane Räume und globaler Wandel“ geht es primär um Ziele und geeignete Strategien für eine nachhaltigere Stadt- bzw. Metropolenentwicklung, unter Berücksichtigung der hierfür relevantesten Risikofaktoren sowie technischen und sozialen Vulnerabilitäten. Thematisch stehen hier die Ver- und Entsorgungssysteme in den Bereichen Energie, Wasser und Abfall sowie deren Wechselwirkungen im Mittelpunkt der Analysen. Die Arbeiten befassen sich sowohl mit den technischen Aspekten und Problemlösungskomponenten als auch mit den hier relevanten sozioökonomischen, institutionellen und organisatorischen Möglichkeiten. Besonderes Augenmerk gilt dabei den Beziehungen zwischen Städten und ihrem Umland oder auch zwischen der lokalen/nationalen und der grenzüberschreitenden Ebene, etwa im Falle der Analyse von Stoffströmen und Umweltbelastungen im Zuge von Produktions-Vorketten im Ausland. Der räumliche Fokus ist zurzeit auf Städte in Europa und Lateinamerika gerichtet.