Kommunaler Klimaschutz (KommMa)

Projektbeschreibung

Logo des Projekts KommMa

In Deutschland spüren wir immer stärker, wie sich der Klimawandel negativ auf unser Leben auswirkt. Viele Kommunen haben daher bereits begonnen, konkrete und wirksame Maßnahmen zum Schutz unseres Planeten zu ergreifen. Dabei müssen auch Entscheidungen getroffen werden, die Einfluss auf den Energieverbrauch und die Art und Weise, wie wir uns fortbewegen, haben. Dies wirkt sich letztlich auf die Umwelt und die Lebensqualität der Menschen aus – vor Ort und über die Region hinaus.

Die kommunale Ebene kann also in Bereichen wie Stadtplanung, Verkehr, Energieversorgung, Wasserwirtschaft und Grünflächengestaltung viele Entwicklungen auf den Weg bringen und in Richtung Klimaschutz und Nachhaltigkeit vorantreiben. In diesem komplexen Geflecht ist es oft schwierig, sich zurechtzufinden und die nötigen Informationen zu erhalten, um die für die eigene Kommune am besten geeigneten Klimaschutzmaßnahmen auswählen zu können, insbesondere wenn die finanziellen und personellen Ressourcen begrenzt sind. Gleichzeitig tragen Kommunen gesellschaftliche Verantwortung, übernehmen eine Vorbildfunktion und müssen gesetzliche Vorgaben erfüllen.

Das Konzept des Verbundprojekts KommMa soll Kommunen helfen, ihre Klimaschutzziele so effizient und effektiv wie möglich zu erreichen. Im Rahmen des Projekts wird hierfür ein Tool entwickelt, dass den Kommunen Informationen über CO2-Äquivalente, Kosten und Zeithorizont für die von ihnen geplanten Maßnahmen liefert.

ITAS ist im Projekt für energetische Maßnahmen, die Entwicklung von prototypischen Kommunen als Testumgebungen und die Entwicklung von Beispielwerten zuständig. Des Weiteren beteiligt sich ITAS an der Kommunikation nach außen, gestaltet den Wissenstransfer mit und bildet eine Brücke zwischen Wissenschaft, Praxis und Öffentlichkeit.

Projekt-Website: https://www.kommma-im-klimaschutz.de

Publikationen


2026
Vorträge
Seebacher, A.
Nachhaltigkeitsforschung im Reallabor: „Quartier Zukunft – Labor Stadt“
2026. Seminar "Sozialwissenschaftliche Methoden der Technikfolgenabschätzung" (2026), Karlsruhe, Deutschland, 12. Februar 2026 
Stelzer, V.
Lokale Energiepotenziale als Ressourcen für Mühlhausen
2026. Regionale Wirtschaft stärken (2026), Mühlhausen, Deutschland, 18. September 2026 
Sonstiges
Seebacher, A.; Albiez, M.; Parodi, O.; Quint, A.; Zimmer-Merkle, S.; Walter, I.
Jak umożliwić zrównoważony rozwój – (Ein Leporello)
2026. (P. Dobroc, Übers.) VolltextVolltext der Publikation als PDF-Dokument 
2025
Zeitschriftenaufsätze
Hartmann, I.; Laborgne, P.; Stelzer, V.
Die Mammutaufgabe, die sich auszahlt
2025. lookKIT, 2025 (3), 40–43 
Vorträge
Eberhardt, W.; Köhler, J.; Stelzer, V.
Initiative Balkonkraftwerk – Solarmodulrecycling
2025. RegioCOP30KA (2025 2025), Karlsruhe, Deutschland, 10.–21. November 2025 
Stelzer, V.
Energiewende in Karlsruhe – Ist das zu schaffen?
2025. Science Week Karlsruhe (2025), Karlsruhe, Deutschland, 14.–19. Oktober 2025 
Wissenschaftskommunikation im Internet
Audio & Video
Stelzer, V.; Winkle, A.-K.; Schödl, A.
Klimafreundlich reisen. So geht´s
2025 

Kontakt

Dr. Volker Stelzer
Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS)
Postfach 3640
76021 Karlsruhe

Tel.: 0721 608-23474
E-Mail