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Profilregion Mobilitätssysteme Karlsruhe - Teilprojekte „automatisiertes Fahren“ und „urbaner Wirtschaftsverkehr“

Profilregion Mobilitätssysteme Karlsruhe - Teilprojekte „automatisiertes Fahren“ und „urbaner Wirtschaftsverkehr“
Projektteam:

Schippl, Jens (Projektleitung), Torsten Fleischer, Max Reichenbach, Maike Puhe, Silke Zimmer-Merkle

Förderung:

Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst & Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau, Baden-Württemberg

Starttermin:

2016

Endtermin:

2017

Projektpartner:

KIT Institut für Volkswirtschaftslehre (ECON), Professur für Netzwerkökonomie; KIT Institut für Entwerfen von Stadt und Landschaft (IESL); KIT Institut für Verkehrswesen (IfV); Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (ISI)

Forschungsbereich:

Innovationsprozesse und Technikfolgen

Projektbeschreibung

Im Rahmen der Profilregion Mobilitätssysteme Karlsruhe (http://www.profilregion-ka.de) werden seit 2016 mehrere Projekte bearbeitet, darunter eines zur Mobilität im urbanen Umfeld (http://www.profilregion-ka.de/index.php/initialisierungsprojekte/mobilitaet-im-urbanen-umfeld).

ITAS-Arbeiten konzentrieren sich dabei auf die folgenden beiden Teilprojekte:

Teilprojekt „Wirkungen automatisierten Fahrens auf die städtische Infrastruktur“

In diesem Teilprojekt werden die Wechselwirkungen automatisierten Fahrens mit urbanen Infrastrukturen und dem Mobilitätsverhalten erforscht. Zusammen mit Partnern untersucht ITAS mittels Szenarien, bei welchem technischen Entwicklungsstand hochautomatisiertes Fahren (Level 4) für unterschiedliche soziodemographische Gruppen von Einpendlern aus den Karlsruher Umlandgemeinden interessant sein könnte und welche infrastrukturellen Implikationen das mit sich bringen könnte. Dazu gehört auch die Betrachtung neuer Möglichkeiten für den ruhenden Verkehr, die sich durch automatisiertes Fahren ergeben, sowie deren Wechselwirkungen mit dem „urban design“.

Teilprojekt „Modellierung des städtischen Wirtschaftsverkehrs“

Im Mittelpunkt dieses Teilprojektes steht die Entwicklung eines städtischen Wirtschaftsverkehrsmodells für Karlsruhe. Der Modellierungsansatz ist analog zur Modellierung des Personenverkehrs im Simulationsmodell mobiTopp des KIT-IfV mikroskopisch, d.h. jede Fahrt und jeder Agent im Wirtschaftsverkehr wird individuell abgebildet. Diese Modellierung hat den Vorteil, dass Systeme zur intelligenten Lenkung des Verkehrs direkt ins Modell integriert und damit bewertet werden können. Außerdem ist eine konsistente Modellierung von Personenverkehr und Wirtschaftsverkehr sinnvoll, weil sich beide Verkehrsarten die gleichen Verkehrsnetze teilen.

ITAS bearbeitet in diesem Teilprojekt  Fragestellungen, die sich mit den möglichen Folgen einer rasant zunehmenden Digitalisierung im Mobilitätssektor auseinander setzen. Im Wirtschaftsverkehr betrifft das vor allem den stark wachsenden Online-Handel. Hier werden Einkaufsfahrten im Personenverkehr zu Lieferfahrten im Wirtschaftsverkehr, was mit vielfältigen Folgen für die Güterverkehrsströme einhergehen kann. Dabei werden auch Einsatzmöglichkeiten autonomer (fahrerloser) Lieferfahrzeuge berücksichtigt. Die systematische Auseinandersetzung mit möglichen Entwicklungspfaden auf Basis systemdynamischer Ansätze soll helfen, die Verwendbarkeit des Wirtschaftsverkehrsmodels für zukünftige Herausforderungen zu verbessern.

Kontakt

Dipl.-Geogr. Jens Schippl
Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS)
Postfach 3640
76021 Karlsruhe

Tel.: 0721 608-23994
E-Mail