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DESIRA - Ökonomische und soziale Auswirkungen der Digitalisierung im ländlichen Raum

DESIRA - Ökonomische und soziale Auswirkungen der Digitalisierung im ländlichen Raum
Projektteam:

Rösch, Christine (Projektleitung); Kirsten Moore

Förderung:

H2020-RUR-2018-2

Starttermin:

2019

Endtermin:

2023

Projektpartner:

Università di Pisa (Italien), The James Hutton Institute (Großbritannien), Forschungsinstitut für biologischen Landbau FiBL (Schweiz), SISTEMA GmbH (Österreich), Universidad de Córdoba (Spanien), Consiglio Nazionale delle Ricerche (Italien), Sustainable Ireland Co-operative Society Ltd (Irland), Sociedad Aragonesa de Gestión Agroambiental SL (Spanien), Association Européenne pour L‘information sur le Développement Local (Belgien), Zemnieku Saeima (Lettland), Karlsruher Institut für Technologie (Deutschland), Amigo SRL (Italien), Universiteit Gent (Belgien), Stichting Wageningen Research (Niederlande), Wageningen University (Niederlande), Nodibinajums Baltic Studies Centre (Lettland), Hrvatska poljoprivredno-šumarska savjetodavna služba (Kroatien), Uniwersytet Łódzki (Polen), Instituut voor Landbouw-, Visserij- en Voedingsonderzoek (Belgien), Jyvaskylan yliopisto (Finnland), Institut national de la recherche agronomique (Frankreich), Athina - Erevnitiko Kentro Kainotomias Stis Technologies Tis Pliroforias Ton Epikoinonion Kai Tis Gnosis (Griechenland), Debreceni Egyetem (Ungarn), Programme for the Endorsement of Forest Certification (Italien), Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V. (Deutschland)

Forschungsbereich:

Nachhaltigkeit und Umwelt

Projektbeschreibung

Logo DESIRA
Kick-off-Meeting 2019
Foto: Kick-off-Meeting 2019

DESIRA (Ökonomische und soziale Auswirkungen der Digitalisierung im ländlichen Raum) soll dazu beitragen, dass Gesellschaft und Politik besser auf die Herausforderungen der Digitalisierung in ländlichen Gebieten sowie in der Land- und Forstwirtschaft reagieren können und in der Lage sind, die damit verbundenen Chancen und Risiken umfassend zu bewerten. DESIRA wird hierfür eine Wissens- und Methodenbasis erarbeiten, die es einfacher macht, vergangene, aktuelle und zukünftige sozioökonomische Auswirkungen von IKT-Innovationen abzuschätzen. Ziel der Initiative ist es, verantwortungsvolle Forschung und Innovation in den Richtlinien und Praktiken von Forschern, Entwicklern und Nutzern zu verankern und Mechanismen und Instrumente bereitzustellen, die die Bewertung der mit der Digitalisierung verbundenen Herausforderungen und Chancen erleichtern und so die Entscheidungsfindung unterstützen sollen.

Im Rahmen von DESIRA wird ein Konzept der Socio-Cyber-Physical Systems im Einklang mit den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen entwickelt, um das Verständnis der Auswirkungen der Digitalisierung im ländlichen Raum zu verbessern. Im Rahmen von „Living Labs“ in 20 europäischen Regionen werden Akteure aus der Land- und Forstwirtschaft und dem ländlichen Raum in die gemeinsame Entwicklung von Szenarien und Strategien integriert. Darüber hinaus wird ein Digitalisierungsforum eingerichtet, in dem 250 Interessengruppen aus ganz Europa vertreten sind. Eine auf die Projektziele zugeschnittene virtuelle Forschungsumgebung wird alle Teilnehmer miteinander verbinden und die Interaktion innerhalb des Netzwerks deutlich erhöhen.

Die Aufgabe des ITAS besteht darin, sozioökonomische Wirkungsindikatoren im Einklang mit den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen zu entwickeln und in ein Online-Tool zur Abschätzung sozioökonomischer Auswirkungen zu integrieren. Mithilfe dieses Instruments wird eine europaweite Bewertung der Digitalisierung in den ländlichen Regionen Europas durchgeführt. Darüber hinaus wird ITAS ein Living Lab einrichten und betreiben.

Dieses von der Universität Pisa koordinierte Horizon-2020-Projekt umfasst 25 Organisationen (u.a. AEIDL) aus unterschiedlichen Sektoren und Disziplinen, einschließlich Forschungseinrichtungen, NGOs und KMU.


Kontakt

Dr. Christine Rösch
Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS)
Postfach 3640
76021 Karlsruhe

Tel.: 0721 608-22704
E-Mail