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GREENERGY - Anbau schnellwachsender Baumarten auf Grünlandstandorten zur Erhöhung des Rohstoffpotenzials für die energetische Holzverwendung (Machbarkeitsstudie)

GREENERGY - Anbau schnellwachsender Baumarten auf Grünlandstandorten zur Erhöhung des Rohstoffpotenzials für die energetische Holzverwendung (Machbarkeitsstudie)
Projektteam:

Rösch, Christine (Projektleitung); Juliane Jörissen; Martin Knapp; Sophie Eiselein; Carmen Priefer

Förderung:

Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V. (FNR)

Starttermin:

2010

Endtermin:

2011

Projektpartner:

TU Dresden (Institut für Forst- und Holzwirtschaft Osteuropas, Institut für Allgemeine Ökologie und Umweltschutz, Institut für Bodenkunde und Standortslehre, Institut für Technik- und Umweltrecht), Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (Institut für landwirtschaftliche Betriebslehre), Thüringer Landesanstalt für Landwirtschaft (TLL), Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG), Bayrische Landesanstalt für Wald- und Forstwirtschaft (LWF), Landesforstbetrieb Sachsen-Anhalt (LFB), Landesforschungsanstalt für Landwirtschaft und Fischerei Mecklenburg-Vorpommern (LFA), Kompetenzzentrum HessenRohstoffe (HeRo) e.V.

Forschungsbereich:

Energie - Ressourcen, Technologien, Systeme

Beschreibung des Projekts

Die Produktion von Holz in Kurzumtriebsplantagen (KUP) zur energetischen oder stofflichen Nutzung, z. B. für die Strom- und Wärmebereitstellung oder zur Erzeugung von Biokraftstoffen, wird ökonomisch als auch ökologisch sehr positiv bewertet. Erfolgt die Anpflanzung schnellwachsender Baumarten auf Flächen, die nicht für die Erzeugung von Nahrungsmitteln oder zur Substratversorgung bestehender Biogasanlagen benötigt werden, wäre ein nachhaltiger Energiepflanzenanbau möglich. Grünlandflächen, die aufgrund des erheblich und kontinuierlich schrumpfenden Rinderbestands nicht mehr zur Futterbereitstellung benötigt werden, erscheinen besonders geeignet für die Anlage von KUP. In der Machbarkeitsstudie wird untersucht, ob es in Deutschland aufgrund der gegenwärtigen juristischen, naturschutzfachlichen, standortskundlichen, ökologischen und ökonomischen Rahmenbedingungen sowie aus Sicht der Versorgungssicherheit der Tierproduktion möglich und sinnvoll ist, auf ausgewählten Grünlandflächen KUP anzulegen und zu bewirtschaften.

Publikationen

Kontakt

Dr. Christine Rösch
Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS)
Postfach 3640
76021 Karlsruhe

Tel.: 0721 608-22704
E-Mail