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Assistive Technologien für die Inklusion von Menschen mit Behinderungen in Gesellschaft, Bildung und Arbeitsmarkt

Assistive Technologien für die Inklusion von Menschen mit Behinderungen in Gesellschaft, Bildung und Arbeitsmarkt
Projektteam:

Nierling, Linda (Projektleitung); Maria João Maia; Leonhard Hennen; Gregor Wolbring

Förderung:

STOA (The Science Technology Options Assessment Panel of the European Parliament)

Starttermin:

2016

Endtermin:

2017

Projektpartner:

Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (ISI), Institut für Technikfolgen-Abschätzung der ÖAW (ITA), RT Paris

Forschungsbereich:

Wissensgesellschaft und Wissenspolitik

Projektbeschreibung

Braillezeile
Foto: KIT - Patrick Langer

Ein zentrales Ziel der Europäischen Union ist die Schaffung einer inklusiven, reflexiven und innovativen Gesellschaft. Dieses Ziel umfasst auch die Integration von Menschen mit Behinderungen. Bei der Integration von Menschen mit Behinderungen in die Gesellschaft, in das Bildungssystem und in den Arbeitsmarkt können Assistive Technologien (ATs) – richtig entwickelt und angewendet – einen wichtigen Beitrag leisten. Das Projekt hat zum Ziel, zu antizipieren, ob und wie AT die Inklusion von Menschen mit Behinderungen in Europa bis 2050 erhöhen könnten und wo die ATs einer Integration eher nicht dienlich sein werden. Relevante künftige technische Entwicklungen – die sich allerdings auch gegenseitig beeinflussen können, je nachdem wie sie reguliert und angewendet werden – umfassen z.B. Gehirn-Computer-Schnittstellen, soziale Roboter oder selbstfahrende Autos.

Ob in den Bereichen Bildung, Beschäftigung, Gesundheit oder allgemeine Lebensführung, künftig wird die Bedeutung der Entwicklung von AT für Menschen mit Behinderungen weiter steigen. Derzeit ist die Definition dessen, was eine assistive Technologie ist, sowohl in der akademischen, als auch in der politischen Debatte umstritten. Daher ist eine umfassende Analyse des Stands der Technik sowie zukünftiger Trends notwendig. Um die Inklusion von Menschen mit Behinderungen in Europa zu befördern, sind gesellschaftliche und politische Optionen zu entwickeln, die auf die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen gerichtet sind, und die zudem auch von Menschen mit Behinderungen selbst positiv wahrgenommen werden.

ATs für die Inklusion werden für drei verschiedene Arten von Behinderungen (Themenbereiche) untersucht:

  • Gehörlose und Schwerhörige
  • Blinde und Sehbehinderte
  • Menschen mit Autismus

Methodisch folgt der Ansatz der wissenschaftlichen Foresightmethode, die von STOA für das Europäische Parlament entwickelt wurde. Neben einer Literaturrecherche werden eine Online-Umfrage und Experteninterviews durchgeführt, mit denen die Bedürfnisse und Vorstellungen von assistiven Technologien sowohl bei behinderten als auch nicht behinderten Menschen erhoben werden. Im Anschluss an einen Expertenworkshop im Europäischen Parlament werden vier narrative Szenarien erstellt, die zudem als kurzes Video visualisiert werden.


Einladung zur Präsentation der Ergebnisse der Studie auf der Sitzung des EMPL-Ausschusses

21. März 2018, 10:45 – 11:30 Uhr, im Europäischen Parlament in Brüssel

Der Videostream der Sitzung kann hier eingesehen werden.

Workshop „Assistive technologies for the inclusion of people with disabilities in society, education and jobs“

31.01.2017, 10-16 Uhr
Workshop

Tanja Bratan, ETAG, ISI Fraunhofer; Neha Dave, Med Tech Europe; Leonhard Hennen, KIT, ETAG; Linda Nierling, KIT, ETAG; Johann Čas, ETAG, OeAW; Maria Joao Maia, KIT, ETAG; Chapal Khasnabis, WHO; Antti Raike, Aalto University; Aurélie Baranger, Autism Europe; Peter Cudd, University of Sheffield; Philipp Boucher, STOA; Lieve van Woensel, STOA. Foto: Maria João Maia

Agenda (PDF)

Projektergebnisse

News des Europäischen Parlaments mit Videoaufzeichnung der Sitzung vom 15.12.2016

Alle Publikationen können auch auf der Website des Europäischen Parlamentes gefunden werden.

Die allgemeinen Ergebnisse des Projekts wurden in dem Video „Assistive Technologies“ wiedergegeben.

Publikationen

Kontakt

Dr. Linda Nierling
Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS)
Postfach 3640
76021 Karlsruhe

Tel.: 0721 608-22509
E-Mail