Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS)

KI-Space für intelligente Gesundheitssysteme (KI-SIGS)

  • Projektteam:

    Maia, Maria João (Projektleitung); Christopher Coenen

  • Förderung:

    Universität zu Lübeck

  • Starttermin:

    2020

  • Endtermin:

    2023

  • Projektpartner:

    UniTransferKlinik Lübeck (Koordinator); DFKI Bremen; Fraunhofer MEVIS; Universitäten Bremen, Hamburg, Kiel und Lübeck; Universitätsklinikum Schleswig-Holstein

  • Forschungsgruppe:

    Gesundheit und Technisierung des Lebens

Projektbeschreibung

Logo KI-SIGS

Im Rahmen von KI-SIGS wird in Zusammenarbeit mit Instituten für künstliche Intelligenz (KI) in den norddeutschen Bundesländern Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein sowie mit Medizintechnikunternehmen und Partnern aus Universitätskliniken ein „KI-Space für intelligente Gesundheitssysteme“ errichtet.

Dabei wird folgender Ansatz verfolgt:

  1. Entwicklung einer KI-Plattform mit dem Ziel, die KI-SIGS-Partner untereinander und mit anderen relevanten Netzwerken zu verbinden, KI-Entwicklungsmodule wie Quellcodes und Dokumente auszutauschen und klinische Daten in einem geschützten Raum zu teilen. Darüber hinaus werden regulatorische und ethische Anforderungen für den Einsatz von medizinischen KI-Technologien entwickelt.
  2. Definition einer gemeinsamen Forschungs- und Entwicklungs-Roadmap: Es wurden drei Bereiche als prioritäre Zukunftsfelder für medizinische KI-Technologien identifiziert (Prävention/Prognose, Diagnostik und medizinische Assistenzsysteme) mit dem Ziel, Parallelentwicklungen in diesen Bereichen zu vermeiden und den Wissenstransfer zwischen den KI-SIGS-Partnern und damit auch den Feedback-Prozess zwischen den Projekten und der Plattform zu erleichtern.
  3. Unterstützung der Zusammenarbeit von Akteuren zur Förderung von Innovation und Wissenstransfer im Bereich KI in der Modellregion Norddeutschland. Unter anderem soll ein Anreiz- und Belohnungsmodell für die Bereitstellung von Daten und Diensten auf der KI-Plattform entwickelt werden. Darüber hinaus sollen Erfahrungen aus Workshops, Wettbewerben und anderen Veranstaltungen ausgetauscht, dokumentiert und über das Konsortium hinaus verbreitet werden.

Im Auftrag der Universität zu Lübeck wird das ITAS in KI-SIGS direkt mit dem Institut für Medizinische Elektrotechnik (IME) der Universität zu Lübeck zusammenarbeiten. Das ITAS wird die Ergebnisse eines KI-SIGS-Workshops zu ethischen, rechtlichen und sozialen Aspekten (ELSA) im Zusammenhang mit verantwortungsvoller Innovation (Responsible Innovation, RI) erfassen und auswerten. Darüber hinaus wird es als wichtiger Berater bei der Entwicklung einer RI-Roadmap fungieren. Die RI/ELSA-Arbeit in KI-SIGS wird von den Ergebnissen des EU-Projekts PRISMA: Piloting Responsible Research and Innovation in Industry profitieren, an dem ITAS maßgeblich beteiligt war.

Offizielle Website des Projekts

Kontakt

Dr. Maria João Maia
Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS)
Postfach 3640
76021 Karlsruhe

Tel.: 0721 608-22249
E-Mail