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Wandel der Arbeits- und Lebensbedingungen im Multimedia-Bereich aus der Genderperspektive

Wandel der Arbeits- und Lebensbedingungen im Multimedia-Bereich aus der Genderperspektive
Projektteam:

Krings, Bettina-Johanna

Förderung:

Bundesministerium für Bildung und Forschung

Starttermin:

2000

Endtermin:

2003

Projektpartner:

Sozialministerium Baden-Württemberg

Forschungsbereich:

Innovationsprozesse und Technikfolgen

Beschreibung des Projekts

Im Anschluß an das in ITAS durchgeführte EU-Projekt SOWING wird die Fragestellung nach dem Einfluß von Informationstechnologien auf die Arbeitsbedingungen in zwei Aspekten spezifiziert und vertieft. Zum einen konzentriert sich die Fragestellung auf den Multimediabereich als ein Arbeitsmarktsegment, das durch einen raschen Wandel der Arbeitsstrukturen gekennzeichnet ist. Zum anderen wird die Genderforschung als Analyseinstrumentarium herangezogen, da sie sowohl inhaltlich als auch methodisch eine ganzheitliche Perspektive anbietet. Theoretischer Ausgangspunkt dieser Perspektive ist die Annahme, daß die historischen Prozesse der Vergesellschaftung in westlichen Gesellschaften zu einer Marginalisierung und Disqualifizierung des weiblichen Geschlechtes geführt haben. Die Formen der Entwertung von Frauen umfassen viele Facetten und wurden im Rahmen der Genderforschung vor allem in der Arbeits- und Berufsforschung untersucht. Hierbei wurde festgestellt, daß eine fortlaufende Praxis sozialer Arrangements die Geschlechterdifferenzen auf unterschiedlichen Ebenen reproduziert und stabilisiert.

Methodisch werden mittels einer qualitativ angelegten Untersuchung im Multimediabereich einerseits die sich wandelnden Arbeitsstrukturen, andererseits die individuellen Bewältigungsstrategien identifiziert und analysiert. Diese Bewältigungsstrategien können sich in ihren Ausprägungen sehr unterschiedlich darstellen, führen jedoch nahezu immer zu Konflikten und Verunsicherungen, wenn Frauen gegen ihre gesellschaftliche Rollenzuschreibung aufbegehren wollen. Die Bewältigungsstrategien ebenso wie die Konfliktfelder sollen in dem vorliegenden Projekt transparent gemacht werden. Das empirische Analysefeld konzentriert sich, angelehnt an die Vorarbeiten des EU-Projektes, auf den Raum Stuttgart.

Publikationen

Kontakt

Dr. Bettina-Johanna Krings
Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS)
Postfach 3640
76021 Karlsruhe

Tel.: 0721 608-26347
E-Mail