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BioenNW - Delivering Local Bioenergy to North-Western Europe

BioenNW - Delivering Local Bioenergy to North-Western Europe
Projektteam:

Rösch, Christine (Projektleitung); Martina Haase; Daniel Ketzer; Ahssem Almehasneh; Martin Knapp

Förderung:INTERREG IVB North West Europe Programm
Starttermin:

2011

Endtermin:

2015

Projektpartner:

European Bioenergy Research Institute, Aston University, Birmingham (UK) – EBRI (Gesamtprojektleitung)

Fondation Européenne pour des Territoires Durables, Versailles (FR) - FONDATERRA; Birmingham City Council (UK) – BCC; Centre for Low Carbon Technologies, Birmingham City University (UK) – BCU; Energy Hills, Aachen (DE) – HILLS; Konduit Ltd, Warwick (UK) – KOND; Invigour Ltd Birmingham (UK) - INVIG; WSE Bioenergy, Jülich (DE) – WSE; HI3 GmbH, Jülich (DE) - HI3; Technologie Wallonne Energie - Environnement et Développement durable, Liège (BE) - TWEED; European Biomass Industry Association, Bruxelles (BE) – EUBIA; RITTMO Agroenvironnement, Colmar (FR) – RITTMO; Municipalité Les Mureaux, Department Yvelines (FR) - LESM; SamenwerkingsverbandRegio Eindhoven, Eindhoven (NL) - SRE; Harper Adams University College, Newport (UK) - HAUC; Institut für ZukunftsEnergieSysteme, Saarbrücken (DE) – izes gGmbH

Forschungsbereich:

Nachhaltigkeit und Umwelt

Projektbeschreibung

Logo BioenNW

Projektziele

Durch das Projekt soll die Realisierung lokaler, kleinformatiger Biomasseanlagen (typischerweise < 10 MW Gesamtenergie) gefördert und dadurch die Versorgung mit Bioenergie in Nordwest-Europa erhöht werden. Zu diesem Zweck werden Biomasse-Unterstützungszentren zur Information und Unterstützung von regionalen Interessenvertretern, bspw. aus lokalen Verwaltungen, Verbänden und der Industrie, gegründet, geeignete Technologien vor Ort vorgestellt und ein Netzwerk von Unterstützungszentren gegründet.

Hauptaufgaben

  1. Aufbau von Bioenergie-Unterstützungszentren als lokale Katalysatoren für die Entwicklung von Bioenergie-Projekten.
  2. Demonstration des kombinierten Betriebs von anaerober Vergärung und Pyrolyse um die Verwendung eines breitestmöglichen Spektrums von Biomassetypen zu ermöglichen.
  3. Erarbeitung eines Entscheidungs-Unterstützungs-Werkzeugs („Decision Support Tool“ – DST) zur Entwicklung und Umsetzung von Bioenergie-Projekten in den europäischen Untersuchungsregionen.
  4. Zugehen auf Schlüssel-Akteure und Interessenvertreter um Bedingungen zu schaffen, durch die Bioenergie-Projekte schnell ins Leben gerufen werden können.

Aufgaben von ITAS

Die Hauptaufgabe von ITAS ist die Erarbeitung des räumlichen Elements des geplanten Entscheidungs-Unterstützungs-Werkzeugs (Decision Support Tool – DST) mit Hilfe eines geographischen Informationssystems (GIS). Hierzu wird eine Methode entworfen und ein Modell entwickelt, mithilfe dessen die nachhaltigen Potenziale und die räumliche Verteilung aller relevanten organischen Reststoffarten (landwirtschaftliche Reststoffe, forstliche Biomasse, städtische Abfälle) für spezifische europäische Regionen abgeschätzt werden können. Neben statistischen Daten werden räumliche Daten in Form von digitalen Karten bspw. zu Bodeneigenschaften, Landnutzungsarten, Anbaumustern landwirtschaftlicher Nutzpflanzen, der Verteilung der Tierhaltung, sowie Schutzgebieten, verarbeitet. Im Rahmen des DST dienen die Ergebnisse der GIS-basierten Modellierung der Identifizierung geeigneter Technologien, Standorte und Reststoffarten in einer frühen Phase der Projektentwicklung.

Das DST und ein Teil seiner Funktionalitäten können unter folgendem Link aufgerufen werden: http://ixion.bcu.ac.uk/bioen/dst#/

Projektstruktur

Das Projekt umfasst zum jetzigen Zeitpunkt fünf Regionen, je eine in Frankreich, Deutschland, Belgien, den Niederlanden und Großbritannien, in denen die Projektkonzepte entwickelt, angewendet und optimiert werden. In jeder dieser Regionen wird ein Bioenergie-Unterstützungszentrum (Bioenergy Support Centre - BSC) aufgebaut, in dem die Projektaktivitäten in dieser Region gebündelt werden und das als Katalysator für die Entwicklung von Bioenergiekonzepten in der jeweiligen Region fungiert. Darüber hinaus werden direkte Verbindungen zu Netzwerken in anderen Regionen geschaffen, mit dem Ziel, weitere Bioenergie-Unterstützungszentren in Nord-West-Europa zu etablieren und um die Projektergebnisse zu verbreiten.

Projekt-Website: bioenergy-nw.eu

Publikationen

Kontakt

Dr. Christine Rösch
Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS)
Postfach 3640
76021 Karlsruhe

Tel.: 0721 608-22704
E-Mail