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Human Enhancement

Human Enhancement
Projektteam:

Coenen, Christopher (Projektleitung); Leonhard Hennen; Michael Rader; Mirjam Schuijff; Martijntje Smits und andere

Förderung:

STOA (The Science Technology Options Assessment Panel of the European Parliament)

Starttermin:

2008

Endtermin:

2009

Forschungsbereich:

Innovationsprozesse und Technikfolgen

Beschreibung des Projekts

Der im Deutschen eher selten übersetzte Begriff „human enhancement“ bezieht sich auf ein breites Spektrum existierender, emergierender oder visionärer Technologien. Diese haben gemein, dass sie zur „Steigerung menschlicher Leistungsfähigkeit“ oder zur „Verbesserung des Menschen“ dienen sollen (so auch zwei gebräuchliche Übersetzungen von „human enhancement“). Technologien dieser Art (wie z.B. „Hirndoping“-Drogen, neuartige Neuroimplantate, „Gendoping“-Verfahren, moderne Bein-, Arm- oder Handprothesen und Anti-Ageing-Mittel) lassen die Grenzen zwischen der therapeutischen Wiederherstellung verlorener Gesundheit bzw. des Ersatzes für Körperfunktionen einerseits und weiter reichenden Interventionen in den menschlichen Körper andererseits verschwimmen.

In der STOA-Studie wird „human enhancement“ vor allem als eine spezifische Perspektive auf Entwicklungen in Wissenschaft, Technik, Medizin und Gesellschaft betrachtet. Die Untersuchung

  • macht verschiedene, vor allem auf politische Verwendung abzielende Vorschläge zur Konzeptionalisierung von „enhancement“;
  • bietet einen Überblick über „Human-Enhancement“-Technologien (HET);
  • diskutiert im Detail den Stand der Entwicklung sowie die gesellschaftlich-politische Relevanz ausgesuchter HET;
  • geht auf den kulturellen Hintergrund des Diskurses zu „human enhancement“ und auf den Diskurs prägende soziale und politische Tendenzen ein;
  • informiert über relevante Aktivitäten und Diskussionen auf EU-Ebene;
  • und entwickelt einen ersten Ansatz zur politischen Behandlung des Themas in Europa.

In dem Endbericht werden auch die Ergebnisse eines Workshops im Europäischen Parlament sowie zweier Expertengespräche zusammengefasst, die im Rahmen des Projekts durchgeführt wurden.

Publikationen

Kontakt

Dipl.-Pol. Christopher Coenen
Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS)
Postfach 3640
76021 Karlsruhe

Tel.: 0721 608-24559
E-Mail