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Aufgaben und Ziele, Vernetzung

Aufgaben und Ziele

ITAS erforscht wissenschaftliche und technische Entwicklungen in Bezug auf systemische Zusammenhänge und Technikfolgen. Es erarbeitet und vermittelt Wissen und Bewertungen und entwirft Handlungs- und Gestaltungsoptionen. Wesentliche Ziele sind die Beratung der Forschungs- und Technikpolitik, die Bereitstellung von Orientierungswissen zur Gestaltung sozio-technischer Systeme sowie die Durchführung diskursiver Verfahren zu offenen oder kontroversen technologiepolitischen Fragen. Adressaten der Beratung sind häufig Parlamente und Regierungen (Ministerien, Behörden). Die Ergebnisse der Forschung und Beratung sind öffentlich.

Forschung und Beratung

ITAS ist in vier Forschungsbereiche gegliedert:

Die forschungsbasierte Beratung erstreckt sich auf Ministerien, Behörden und Parlamente. Die parlamentarische Politikberatung ist ein Schwerpunkt. Seit 1990 betreibt das ITAS das Büro für Technikfolgen-Abschätzung beim Deutschen Bundestag (TAB). Seit 2005 koordiniert ITAS zudem mit der European Technology Assessment Group (ETAG) ein europäisches Netzwerk zur Beratung von STOA (Scientific Technological Options Assessment), der TA-Einrichtung des Europäischen Parlamentes.

Institutionelle Einbettung und Vernetzung

ITAS ist in das Helmholtz-Programm „Technologie, Innovation und Gesellschaft“ (TIG) eingebunden. In TIG arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), des Forschungszentrums Jülich (UFZ), des Umweltforschungszentrums Leipzig-Halle (UFZ) und des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) an Fragestellungen aus den Bereichen Energie und Schlüsseltechnologien. Eine Vielzahl dieser Fragestellungen werden am ITAS bearbeitet, welches der größte Partner innerhalb von TIG ist. Armin Grunwald ist Sprecher des Programms.

Am KIT ist das ITAS entsprechend den Forschungsthemen und den involvierten Disziplinen vielfältig vernetzt. Wesentliche Aktivitäten sind die aktive Mitarbeit im KIT-Schwerpunkt „Mensch und Technik“ sowie in den KIT-Zentren „Klima und Umwelt“ und „Energie“. Enge Kooperationen bestehen mit vielen Fakultäten, teils in Form gemeinsamer Projekte, teils über Lehraufträge oder gemeinsam betreute Dissertationen.

ITAS kooperiert mit zahlreichen wissenschaftlichen Einrichtungen im In- und Ausland, vor allem im Rahmen von EU-Projekten und internationalen Netzwerken. Mit der Neuen Universität Lissabon und der Lomonossow-Universität in Moskau sowie mit der Universität des Baskenlandes (UPV/EHU) in San Sebastian bestehen institutionelle Beziehungen in der Forschung und über PhD-Programme.

ITAS ist international in mehrere wichtige Netzwerke eingebunden. ITAS gehört zu den Initiatoren des „Netzwerk TA“, der Vereinigung deutscher, österreichischer und schweizerischer TA-Einrichtungen. ITAS gehört über das TAB dem European Parliamentary Technology Assessment Network (EPTA) an. ITAS ist vertreten in der UNEP-SETAC Life Cycle Initiative, die Life Cycle Thinking und die Anwendung des Life Cycle Assessment in Wissenschaft und Wirtschaft auf internationaler Ebene vorantreibt. Des Weiteren engagiert sich ITAS in der Society for the Study of Nanoscience and Emerging Technologies (S.NET) kontinuierlich seit deren Gründung.