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Exzellenzcluster Post Lithium Storage – Forschungsthemenfeld: Nachhaltigkeit

Exzellenzcluster Post Lithium Storage – Forschungsthemenfeld: Nachhaltigkeit
Projektteam:

Weil, Marcel (Projektleitung); Manuel Baumann, Huiting Liu, Armin Grunwald

Förderung:

Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

Starttermin:

2019

Endtermin:

2021

Projektpartner:

Universität Ulm, Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW), Justus-Liebig-Universität Gießen

Forschungsgruppe:

Forschung für nachhaltige Energietechnologien

Projektbeschreibung

Schema POLiS
Quelle: Marcel Weil

Im Rahmen des Exzellenzclusters POLiS (Post Lithium Storage - www.postlithiumstorage.org/) forschen Wissenschaftler aus Karlsruhe und Ulm an zukünftigen Batteriesystemen der nächsten und übernächsten Generation, die weniger auf knappen oder kritischen Rohstoffen basieren, sondern vielmehr auf gut verfügbaren und günstigen Metallen. Diese sollen aber auch leistungsfähig, zuverlässig und auch insgesamt nachhaltig sein. Das übergeordnete Ziel des Clusters ist es, ein grundlegendes Verständnis für eine neue Generation von elektrochemischen Energiespeichersystemen aufzubauen und eine Plattform für zukünftige stationäre und mobile Anwendungen zu entwickeln.

POLiS zielt auf neue Batterie-Systeme ab, die z.B. auf Natrium-, Magnesium- oder Aluminiumionen basieren. Solche Systeme werden als „Post-Li“-Batterien bezeichnet und haben das Potenzial, mehr Energie zu speichern, sicherer zu sein und bieten eine kostengünstigere und nachhaltigere Option für Massenanwendungen.

Ein wichtiger Fokus liegt bei POLiS auf dem Themenfeld Nachhaltigkeit, das ökologische. ökonomische aber auch soziale Aspekte berücksichtigt. Innerhalb des Forschungsprojektes unterstützen Systemanalytiker und TA Experten das Cluster von Beginn an bei der Berücksichtigung ökologischer, ökonomischer und sozialer Aspekte. So gilt es beispielsweise, die Recyclingfähigkeit künftiger Materialmischungen, die Bedingungen der Rohstoffgewinnung aber auch die energetischen Aufwendungen der Produktionsprozesse intensiv zu prüfen. Prospektive Ökobilanzen werden für die Analyse und Bewertung neuer Batteriesysteme herangezogen. Die ökonomischen und sozialen Implikationen werden auch Lebenswegbezogen analysiert. Mit Hilfe der „Multikriteriellen Entscheidungsanalyse (MCDA)“ können die vielversprechendsten Materialien oder Zelldesigns identifizieren werden, die aus Nachhaltigkeitssicht für weitere Entwicklungsschritte zu empfehlen sind.


Kontakt

Dr.-Ing. Marcel Weil
Karlsruher Institut für Technology (KIT)
Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS)
Postfach 3640
76021 Karlsruhe

Tel.: 0721 608-26718
E-Mail