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Integrated urban e-ticketing for public transport and tourist sites

Integrated urban e-ticketing for public transport and tourist sites
Projektteam:

Puhe, Maike (Projektleitung); Jens Schippl, Markus Edelmann, Max Reichenbach

Förderung:STOA
Starttermin:2013
Endtermin:2014
Forschungsbereich:Innovationsprozesse und Technikfolgen

Projektbeschreibung

Das Projekt befasst sich mit der Entwicklung von integrierten Ticket-Systemen für den öffentlichen Verkehr und für touristische Sehenswürdigkeiten in Städten. Die grundsätzliche Idee eines integrierten Ticket-Systems ist es, mehrere Verkehrsträger (z. B. Bahn, Bus, Car- und Bike-Sharing) und andere interessante Einsatzgebiete (z. B. Freizeit- und touristische Attraktionen) auf einem einzigen Ticket zu kombinieren. Solche Systeme zielen vor allem darauf ab, Nutzern die Verknüpfung und den Umstieg zwischen verschiedenen Verkehrsträgern zu erleichtern.

Die Anbieter solcher Systeme erhoffen sich mehr Informationen über Vorlieben und Gewohnheiten ihrer Nutzer. Hohe Erreichbarkeit und leicht zugängliche Informationen sind ebenfalls wichtige Faktoren, die für die Attraktivität touristischer Freizeitangebote relevant sind. Moderne Multi-Applikations-Chipkarten sind in der Lage, verschiedene Einsatzgebiete (z. B. Verkehr-, Freizeit- und Tourismusangebote) auf einem Ticket zu vereinen. Die erfolgreichsten Systeme in Asien integrieren bereits solche zusätzlichen Angebote. Obwohl Technologien bereits verfügbar sind, gibt es in Europa bisher keine größere, d. h. transnationale Umsetzung eines solchen Systems. Eine Voraussetzung für die erfolgreiche Umsetzung ist, dass eine Reihe von Akteuren, wie öffentliche Verkehrsunternehmen und Behörden, Finanzdienstleister, Mobilfunkprovider, Normungsgremien und die Tourismusbranche zusammen arbeiten, um ihre Produkte auf einer einzigen Karte zu kombinieren. So scheint anstatt technologischer Aspekte die Einigung auf die gleichen Standards eines der Haupthindernisse zu sein. Offensichtlich fehlt es an Organisations-, Management- und Governance-Impulsen, um solche Systeme überregional zu verwirklichen.

In dem Projekt werden bereits bestehende Systeme in den Blick genommen und der jeweilige Grad der Integration in touristische Anwendungen analysiert, dabei sollen mögliche Auswirkungen dieser Integration betrachtet werden. Anschließend sollen gezielte Empfehlungen für EU-Entscheidungsträger und lokale Behörden getroffen werden, um die Entwicklung von integrierten Ticket-Systemen zu unterstützen. Ebenso sollen mögliche Fragen zum Datenschutz beantwortet werden.

Publikationen

Kontakt

Dipl.-Geogr. Maike Puhe
Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS)
Postfach 3640
76021 Karlsruhe

Tel.: 0721 608-26487
E-Mail