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Soziale Auswirkungen von Robotertechnik in der Fertigungsindustrie (IR@MI)

Soziale Auswirkungen von Robotertechnik in der Fertigungsindustrie (IR@MI)
Projektteam:

Moniz, António (Projektleitung); Michael Decker; Eva Zschieschang

Förderung:

Karlsruher Institut für Technologie

Starttermin:

2012

Endtermin:

2014

Projektpartner:Institut für Berufspädagogik und Allgemeine Pädagogik, KIT (Prof. Dr. Martin Fischer); IfA - Institut für Anthropomatik, KIT (Dr.-Ing. Tamim Asfour); Institut für Soziologie, Medien- und Kulturwissenschaften, KIT (Prof. Dr. Michaela Pfadenhauer)
Forschungsbereich:

Innovationsprozesse und Technikfolgen

Projektbeschreibung

Die traditionelle Auffassung, dass Automatisierung ein technologischer Meilenstein mit offensichtlichem ökonomischem und unbestreitbarem Nutzen ist, ist immer noch eine Herangehensweise, die Forschungen über die Beziehung von Automatisierung und Arbeitsorganisation ignoriert. Integrative Aufgaben und Steuerungen können von menschlichen Arbeitskräften übernommen werden. Menschen sind außerdem besser im Umgang mit unerwarteten Ereignissen am Fließband. Diese Sichtweise wurde und wird jedoch ständig durch technozentrische Herangehensweisen bedroht, die darauf abzielen, die Einbindung von Menschen in automatisierten Produktionssystemen zu vermeiden.

Das Projekt zielt darauf ab, zu einem nationalen Forschungsnetzwerk von Sozialwissenschaftlern im Bereich der Industrierobotertechnik und der professionellen Robotik einen Beitrag zu leisten und Einsichten aus der Forschung im Bereich Robotertechnikforschung in der Fertigungsindustrie zu gewinnen, mit dem Ziel diese Einsichten auf andere Arbeitsbereiche zu übertragen (z. B. auf Servicerobotik im Gesundheitswesen). Wissen aus diesen anderen Arbeitsbereichen kann wiederum auf die Industrierobotertechnik und auf die professionelle Servicerobotik übertragen werden.

Dieses Start-up-Projekt will Forschungsbereiche aus „Mensch und Technik” (MuT) und „KIT-Schwerpunkt Anthropomatik und Robotik“ des KIT bei der Fertigung und im Produktionssektor miteinander verbinden, indem es zu dieser Verbindung einen Beitrag leistet. Das Projekt wird relevante Forschungsfragen formulieren, die sich mit der Möglichkeit beschäftigen, in Werkstätten sicherere Robotersysteme, die in enger intuitiver Interaktion mit Menschen zusammenarbeiten, zu entwickeln. Es wird außerdem die Basis für eine strategische Forschungsagenda für das KIT zum Thema soziale Auswirkungen von Robotertechnik und autonomen Systemen bereitet.

Zu weiteren Informationen über das IR@MI-Netzwerk siehe: http://sites.fct.unl.pt/iraminetwork/

Workshop "Worker-Robot interaction in manufacturing industry", Karlsruhe, 25.-26.10.2012

Publikationen

Kontakt

Prof. Dr. António B. Moniz
Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS)
Postfach 3640
76021 Karlsruhe

Tel.: 0721 608-24189
E-Mail