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Funktionen partizipatorischer TA

Funktionen partizipatorischer TA
Projektteam:

Gloede, Fritz (Projektleitung); Armin Grunwald; Leonard Hennen

Starttermin:

2000

Endtermin:

2001

Projektpartner:

Österreichische Akademie der Wissenschaften; Wissenschaftszentrum Berlin; TU Darmstadt Österreichische Akademie der Wissenschaften; Wissenschaftszentrum Berlin; TU Darmstadt

Forschungsbereich:

Wissensgesellschaft und Wissenspolitik

Beschreibung des Projekts

Die Konjunktur, die "partizipatorische" TA-Ansätze in den 90er Jahren erfahren haben, scheint eine ohnehin bereits erkennbare Verwirrung weiter vergrößert zu haben. Handelt es sich bei "partizipativer TA" nun um die Realisierung von Desideraten, die TA bereits seit ihrer Entstehung in den 60er Jahren begleitet haben oder muss man in den korrespondierenden Verfahren eher konkurrierende Angebote zu TA-Konzepten sehen, die als "klassisch" bzw. als mittlerweile veraltet bezeichnet werden? In die Gegenrichtung blickend ließe sich mit gleichem Recht fragen, ob "partizipative TA" überhaupt als TA zu begreifen ist. Sollen entsprechende Kontroversen nicht in der Beliebigkeit stecken bleiben, gilt es zuallererst, einen übergreifenden Bezugsrahmen mit daraus zu gewinnenden systematischen Gesichtspunkten für eine vergleichende Betrachtung der hier angesprochenen TA-Ansätze zu entwickeln.

Im Anschluss an ein von der EU gefördertes international vergleichendes Forschungsprojekt "Participatory TA" (EUROpTA), an dem ITAS und TAB von deutscher Seite aus beteiligt waren, sollen theoretische Analysen und programmatische Schlussfolgerungen zum Verhältnis von entscheidungsberatender Technikfolgenabschätzung als problemorientierter Forschung zu organisierten Akteuren und Laien-Öffentlichkeiten in technikbezogenen Policy-Arenen erarbeitet werden. Neben einer vertiefenden Betrachtung zu strukturellen Bedingungen und Grenzen "partizipatorischer TA" soll insbesondere der Frage nachgegangen werden, ob - und wenn ja, auf welche Weise - eine Beteiligung organisierter Interessen oder einzelner Bürger und Bürgerinnen an Verfahren problemorientierter Forschung geeignet sein könnte, deren Leistungsfähigkeit zu erhöhen.

Publikationen

Kontakt

Dipl.-Soz. Fritz Gloede
Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS)
Postfach 3640
76021 Karlsruhe

Tel.: 0721 608-22501 (ITAS-Sektretariat)
E-Mail