Öffentliche Veranstaltung der Deutschen UNESCO-Kommission anlässlich ihres 75-jährigen Jubiläums
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Veranstaltungsart:
Vortrag
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Tagungsort:
ZKM | Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe
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Datum:
24. September 2026
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Zeit:
10:00–12:30 Uhr
Technologie mit Verantwortung. Wie gelingt ethische Innovation im 21. Jahrhundert?

Neue Technologien verändern unser Leben rasant. Künstliche Intelligenz, Neurotechnologien, Quantentechnologien oder digitale Plattformen eröffnen neue Möglichkeiten, sie werfen aber auch wichtige gesellschaftliche und ethische Fragen auf.
Welche Chancen bringen diese Technologien mit sich? Welche Risiken entstehen für Individuen, Gesellschaft und Demokratie? Und wie können technologische Entwicklungen so gestaltet werden, dass sie Menschenrechte, Teilhabe, Gerechtigkeit und Verantwortung stärken?
Diesen Fragen widmet sich die öffentliche Veranstaltung „Technologie mit Verantwortung: Wie gelingt ethische Innovation im 21. Jahrhundert?“. Die Tagung findet anlässlich des 75-jährigen Jubiläums der Deutschen UNESCO-Kommission statt und wird gemeinsam mit dem ZKM Karlsruhe, dem Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) und der Stadt Karlsruhe vorbereitet.
Der öffentliche Vormittag richtet sich an alle Interessierten: Bürger:innen, Schüler:innen, Studierende, Initiativen, Vereine, Bildungseinrichtungen und Akteur:innen aus Wissenschaft, Kultur, Politik und Stadtgesellschaft. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Im Mittelpunkt steht die gemeinsame Frage, wie wir neue Technologien verstehen, diskutieren und verantwortungsvoll gestalten können.
Worum geht es?
Technologische Innovationen entstehen nicht im luftleeren Raum. Sie beeinflussen, wie wir lernen, arbeiten, kommunizieren, forschen, Entscheidungen treffen und miteinander leben. Gleichzeitig werden viele Technologien immer komplexer, schneller und globaler entwickelt.
Deshalb braucht es Räume, in denen nicht nur Expert:innen, sondern auch unterschiedliche gesellschaftliche Gruppen über Chancen, Risiken und Gestaltungsmöglichkeiten ins Gespräch kommen. Die Veranstaltung fragt:
- Wie betreffen neue Technologien unsere eigene Lebensrealität?
- Welche ethischen Fragen stellen sich bei KI, Neuro- oder Quantentechnologien?
- Wie kann Regulierung gelingen, ohne Innovation zu verhindern?
- Und wie können nationale und internationale Ansätze zur verantwortungsvollen Gestaltung neuer Technologien besser zusammenwirken?
Vorläufiges Programm des öffentlichen Vormittags
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10:00–10:15 Uhr |
Begrüßung Begrüßung durch Vertreter:innen der Deutschen UNESCO-Kommission und der Stadt Karlsruhe. |
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10:15–10:30 Uhr |
Meinungsbild: Neue Technologien in unserer Lebensrealität Zum Einstieg sind alle Teilnehmenden eingeladen, sich über eine kurze interaktive Umfrage einzubringen: Verbinden Sie mit neuen Technologien eher Chancen oder Risiken?Welche technologische Entwicklung betrifft Sie persönlich besonders? Was braucht es, damit Chancen genutzt und Risiken begrenzt werden können? |
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10:30–10:55 Uhr |
Neue Technologien – Was steht auf dem Spiel? Constanze Scherz, stellvertretende Institutsleiterin des ITAS, gibt einen Überblick darüber, welche gesellschaftlichen Fragen sich bei neuen Technologien stellen. Dabei geht es nicht nur um einzelne Technologien, sondern um gemeinsame Entwicklungen: hohe Innovationsgeschwindigkeit, globale Unternehmen, neue Abhängigkeiten, gesellschaftliche Unsicherheiten und die Frage, welche politischen und ethischen Gestaltungsmöglichkeiten bleiben. |
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10:55–11:15 Uhr |
Innovation am Horizont: Neue ethische Fragen am Beispiel von Quantentechnologien Matthias Kettemann von der Universität Innsbruck führt am Beispiel der Quantentechnologien in neue ethische und gesellschaftliche Fragestellungen ein. Was sind Quantentechnologien? Welche Veränderungen könnten sie mit sich bringen? Und warum ist es sinnvoll, über ihre ethische Rahmung nicht nur national, sondern auch international nachzudenken? |
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11:15–11:45 Uhr |
Themenstationen während der Kaffeepause Während der Kaffeepause laden verschiedene Themenstationen zum Gespräch in kleinen Gruppen ein. Dort können Fragen, Thesen und eigene Erfahrungen diskutiert werden, zum Beispiel: Warum sollte ich mir um neue Technologien überhaupt Sorgen machen? Die Teilnahme an den Themenstationen ist freiwillig. Ein Wechsel zwischen den Stationen ist möglich. |
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11:45–12:00 Uhr |
Digitalisierung im Dialog – Kunst als Vehikel gesellschaftlicher Auseinandersetzung Margit Rosen, Leiterin der Abteilung Sammlungen, Archive & Forschung am ZKM, spricht darüber, wie Kunst und Kultur Räume eröffnen können, um gesellschaftliche Fragen der Digitalisierung sichtbar, erfahrbar und diskutierbar zu machen. |
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12:00–12:30 Uhr |
Ethik und Regulierung – Wie kann Konsens zu Ethik gelingen? Zum Abschluss des öffentlichen Vormittags diskutieren Expert:innen aus Wissenschaft, Politikberatung und internationalen Organisationen, wie ethische Orientierung bei neuen Technologien entstehen kann. Im Mittelpunkt stehen Fragen wie: - Wie arbeiten wissenschaftliche Politikberatung, Technikfolgenabschätzung und Regulierung zusammen? |
Für wen ist die Veranstaltung gedacht?
Die Veranstaltung richtet sich an eine breite Öffentlichkeit, insbesondere an:
- Bürger:innen und interessierte Öffentlichkeit
- Schüler:innen und Studierende
- Initiativen, Vereine und Gruppen aus der Stadtgesellschaft
- Bildungs- und Kultureinrichtungen
- Akteur:innen aus Wissenschaft, Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft
Kontakt
Bei Fragen zur Veranstaltung wenden Sie sich gerne an Dana Mahr (dana mahr ∂does-not-exist.kit edu).
