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Peripheria - Networked Smart Peripheral Cities for Sustainable Lifestyles

Peripheria - Networked Smart Peripheral Cities for Sustainable Lifestyles
Projektteam:

Paskaleva-Shapira, Krassimira (Projektleitung ITAS); Christina Merz, Anika Hügle

Förderung:

Europäische Kommission

Starttermin:

2010

Endtermin:

2013

Projektpartner:

Alfamicro Sistema de Computadores Lda (Portugal, coordination), TXT eSolutions SpA (IT), Intelligent Sensing Anywhere SA (PT), Archeometra s.r.l. (IT), Athens Technology Center S.A. (EL), Politecnico di Milano (IT), Malmö Högskola (SE), BrePark GmbH (DE), DAEM S.A. (EL), Comune di Genova (IT), Município Palmela (PT)

Forschungsbereich:

Innovationsprozesse und Technikfolgen

Projektbeschreibung

Das Projekt „Peripheria - Networked Smart Peripheral Cities for Sustainable Lifestyles“ mit der Laufzeit von November 2010 bis Juni 2013 war Teil des 7. Europäischen Rahmenprogramms und wurde vom ICT Policy Support-Programm des Rahmenprogramms für Wettbewerbsfähigkeit und Innovation der europäischen Kommission finanziert.

Ziel von PERIPHERIA war die Entwicklung von konvergenten Plattformen und Diensten des „Future Internet“ für nachhaltige Lebensstile innerhalb und zwischen den wachsenden Netzwerken in „intelligenten“ europäischen Peripherie-Städten mit Hauptaugenmerk auf ökologischer Kreativität. Die neue „Open Service Convergence Platform“, ein „Internet von und für die Menschen“, wurde durch Sensornetzwerke, 3D-Dienste in Echtzeit und mobile standortbezogene Dienste mit den Hauptparadigmen des Future Internet - Internet der Dinge, Internet der Dienste und Internet der Menschen - verbunden. Spezielle Technologien - sowohl aus Ergebnissen früherer Forschungsarbeiten als auch neu entwickelte Geräte und Plattformen sowie spontan entwickelte Mash-ups - liefen zusammen, um ein „Living Lab“-Umfeld zu schaffen, in dem gemeinsam Dienste der nächsten Generation für den Einzelnen und die Gemeinschaft entwickelt wurden. Dabei wurden die Forschungs- und Entwicklungsarbeiten aus dem Labor heraus in das reale Umfeld der Nutzer gebracht.

Um diese Ziele zu erreichen, wurde im Rahmen von Peripheria ein neuer methodischer Ansatz der Technikentwicklung verfolgt, in dem fünf beispielhafte „Schauplätze“ - ausgewählte Bereiche städtischen Lebens oder Innovationen mit genau festgelegten sozialen Rahmenbedingungen und Anforderungen an die Infrastruktur - betrachtet wurden, die einen maßgeblichen Einfluss auf die Mitgestaltung und Umsetzung der angebotenen Dienste hatte:

  • Smart Neighborhood („intelligente Nachbarschaft“): medienbasierter Umgang der Menschen miteinander
  • Smart Street („intelligente Straße“): Entwicklung neuer Verkehrsgewohnheiten
  • Smart Square („intelligenter Platz“): gemeinsames Entscheiden über öffentliche Angelegenheiten
  • Smart Museum and Park („Intelligentes Museum, intelligenter Park“): Vermittlung von Wissen in Natur- und Kulturgeschichte
  • Smart City Hall („intelligentes Rathaus“): Angebot mobiler E-Government-Services

In fünf Partnerstädten (Malmö (SE), Bremen (DE), Athen (GR), Genua (IT) und Palmela (PT)), gab es Pilotprojekte, die verschiedene kulturelle, institutionelle und territoriale Entwicklungen betrachteten. Sowohl durch die Förderung der sozialen Kontakte zwischen den Menschen an den verschiedenen Orten durch sogenannte „Serious Games“ (Computerspiele, die Information und Bildung vermitteln wollen), als auch durch die Verknüpfung der Schauplätze in den einzelnen Städten sollte im Konsortium gezeigt werden, dass eine Konvergenz der „Future Internet“-Plattformen durch soziale Kontakte in realen Situationen verwirklicht werden kann. Dies sollte im Umfeld des „Internet von und für die Menschen“, einer zentripetalen Aggregation der aufkommenden Paradigmen des „Future Internet“, die eher auf den neuen Erkenntnissen als auf bekannten Funktionalitäten basieren realisiert werden. Zusammen mit sechs weiteren Städten, die das Projekt finanziell unterstützten, wurden Transfer-Szenarien innerhalb des neuen Netzwerks der intelligenten Peripherie-Städte in Europa und weltweit entwickelt und getestet.

Alfamicro (Portugal) war verantwortlich für die Koordination des Projekts, in welchem zwölf Partner aus fünf europäischen Ländern zusammenarbeiteten. Das ITAS-Team unter der Leitung von Dr. Krassimira Paskaleva-Shapira war einer der drei wichtigsten, für Projektentwicklung und -implementierung verantwortlichen Partner des Konsortiums. ITAS leitete darüber hinaus auch die Arbeiten im Bereich Smart Citizen Communities („intelligente Bürgergemeinschaften“), Projektevaluierung, Technikfolgen, Politik und die Aktivitäten zu Verbreitung und Nutzung.

Projekt-Website: www.peripheria.eu

Publikationen

Kontakt

Dr. Krassimira Paskaleva-Shapira, PhD
Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS)
Postfach 3640
76021 Karlsruhe