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Sustainable Urban Tourism (SUT-Governance)

Sustainable Urban Tourism (SUT-Governance)
Projektteam:

Paskaleva-Shapira, Krassimira (Projektleitung); Reinhard Coenen

Förderung:

Europäische Kommission

Starttermin:

2000

Endtermin:

2003

Projektpartner:

Universität für Wirtschafts- und Verwaltungswissenschaften, Wien; Regional Consulting Ziviltechniker GmbH, Wien; Aristoteles Universität, Tessaloniki (Griechenland), Universität von Veliko Turnovo (Bulgarien).

Forschungsbereich:

Nachhaltigkeit und Umwelt

Beschreibung des Projekts

Die europäischen Städte sehen sich einem wachsenden Problemdruck ausgesetzt, der nicht zuletzt durch den zunehmenden Tourismus verursacht wird. Unterschiedliche und zum Teil in Konkurrenz zueinander stehende Anforderungen wie Stadtentwicklung, Bewahrung des historischen Erbes im Kontext aktiven urbanen Lebens, Stärkung der kulturellen und sozialen Lebensfähigkeit der lokalen Gemeinschaft, Sicherstellung qualitativ hochwertiger Beschäftigungsmöglichkeiten im Rahmen einer gesunden, zukunftsorientierten ökonomischen Entwicklung, Schaffung einer tragfähigen touristischen Infrastruktur, Ausbalancierung der Interessen von Einwohnern und Besuchern und Minimierung negativer Umweltauswirkungen müssen in Einklang gebracht werden. Hierzu bedarf es einer verbesserten Zusammenarbeit zwischen der lokalen Verwaltung, den unterschiedlichen Interessenvertretern des öffentlichen und privaten Sektors und den Bürgern im Sinne einer "öffentlich-privaten Partnerschaft".

Ziel des Projektes ist es, Voraussetzungen, Wirkungsweise und Erfolgsaussichten solcher Partnerschaften sowie ihre Rolle für die Realisierung eines nachhaltigen Tourismus in Städten zu untersuchen. In einem internationalen und multidisziplinären Ansatz sollen innovative Modelle, Methoden und Instrumente lokaler Verwaltung entwickelt und erprobt werden, mit deren Hilfe die Entwicklung des urbanen Tourismus in Richtung Nachhaltigkeit gelenkt werden kann.

Die geplanten Fallstudien werden für Heidelberg (D), Graz (A), Thessaloniki (GR) und Turnovo (BG) durchgeführt Die Einbeziehung von Bulgarien als einem EU-Aufnahmekandidaten erlaubt eine Beurteilung der Möglichkeiten und Schwierigkeiten solcher Länder im Hinblick auf die Erfüllung der EU-Normen.

Weitere Informationen zum Projekt finden sich unter http://cordis.europa.eu.

Publikationen

Kontakt

Dr. Krassimira Paskaleva-Shapira, PhD
Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS)
Postfach 3640
76021 Karlsruhe