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Studierende aus Moskau zu Gast

Angehenden Techniksoziologinnen und -Soziologen aus Russland hat das ITAS vom 16. bis 25. Januar Einblicke in aktuelle Entwicklungen der TA vermittelt. An dem Besuchsprogramm beteiligten sich Forschende mehrerer Fachrichtungen und Institutionen.
Studierende aus Moskau zu Gast am ITAS
Studierende der BMSTU mit der stellv. Institutsleiterin Constanze Scherz, Institutsleiter Armin Grunwald und den Organisatoren des Programms Pavel Kulakov und Alexandra Kazakova (in der Mitte hinten, v.l.n.r.) …
Studierende aus Moskau zu Gast im Büro für Technikfolgen-Abschätzung beim Deutschen Bundestag
… im Büro für Technikfolgen-Abschätzung beim Deutschen Bundestag (TAB) …
Studierende aus Moskau zu Gast im Berliner ITAS-Büro
… und vor dem Berliner ITAS-Büro. (Fotos: ITAS)

Im Rahmen der Kooperation zwischen der Staatlichen Technischen Universität Moskau (BMSTU) und dem KIT hieß das ITAS sieben Studierende des Bachelorstudiengangs „Soziologie der Ingenieurtätigkeit und Innovationsprozesse“ willkommen. Begleitet wurde die Gruppe durch Elena Gavrilina und Aleksandra Kazakova, die an der BMSTU zu Fragen der Techniksoziologie forschen und lehren.

Ziel des Studierendenbesuchs zum Thema „Technology, Innovation and Society – TA and STS Perspectives“ war es, Einblicke in aktuelle TA-Entwicklungen und potenzielle zukünftige Beschäftigungsfelder zu gewinnen. Ein Schwerpunkt lag auf grundlegenden methodologisch-konzeptionellen Ansätzen wie Parlamentarischer TA, Vision-Assessment, RRI und Global TA. Forschende des ITAS behandelten diese am Beispiel konkreter Projekte und Technologiefelder, wie Blockchain, Mobilität und Digitalisierung der Arbeit.

Stationen in Karlsruhe, Frankfurt a. M. und Berlin

Für das Besuchsprogramm konnte das ITAS auch weitere Vortragende aus dem KIT gewinnen – etwa vom Institut für Geschichte, dem Institut für Angewandte Informatik und Formale Beschreibungsverfahren (AIFB), dem Institut für Technikzukünfte (ITZ), dem Lehrstuhl für Entrepreneurship (EnTechnon) sowie der Hochschulgruppe PionierGarage.

Ziel war es, den russischen Studierenden auch Einblicke in andere Organisationen und wissenschaftliche Perspektiven zu ermöglichen. Auf dem Programm standen deshalb Besuche am Fraunhofer ISI in Karlsruhe, am Büro für Technikfolgen-Abschätzung beim Deutschen Bundestag (TAB) und am Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung (IZT) in Berlin sowie an der Goethe-Universität Frankfurt, die kürzlich einen Masterstudiengang zu Science and Technology Studies ins Leben gerufen hat.

Über den Besuch hinaus gibt es Aussicht auf eine künftig noch engere Zusammenarbeit: Die BMSTU plant den Aufbau eines Masterstudiengangs „Social Analysis of Technological Innovations and Risks“, bei dem sich dann auch Kolleginnen und Kollegen aus Deutschland mit ihrer Expertise einbringen sollen. (31.01.2019)

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