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Vision Assessment des skalierbaren 3D Drucks im Exzellenzcluster 3D Matter Made to Order

Vision Assessment des skalierbaren 3D Drucks im Exzellenzcluster 3D Matter Made to Order
Projektteam:

Lösch, Andreas (Projektleitung); Christoph Schneider; Alexandra Hausstein (assoziiert); Maximilian Roßmann (assoziiert)

Förderung:

Carl-Zeiss-Stiftung

Starttermin:

2019

Endtermin:

2022

Projektpartner:

Exzellenzcluster 3D Matter Made to Order

Forschungsbereich:

Wissensgesellschaft und Wissenspolitik

Projektbeschreibung

Projektübersicht

Die von der Carl-Zeiss-Stiftung geförderte Vision Assessment Studie erforscht die gegenwärtigen Visionen skalierbarer digitaler 3D additiver Herstellungsverfahren. Hierzu arbeiten die SozialwissenschaftlerInnen mit Forschenden aus dem Exzellenzcluster 3D Matter Made to Order. Ziel ist es, relevante Visionen und Anwendungsszenarien der Technologien zu bewerten, zu modifizieren und über das Cluster hinaus in einem Dialog mit der Gesellschaft zu kommunizieren.

Die vorgestellten Zukünfte skalierbarer digitaler 3D additiver Herstellungsverfahren (kurz „3D-Druck“) versprechen neuartige Möglichkeiten, Materie mit digitalen Technologien zu formen. Neue Materialien, digitale Maschinen und wissenschaftliche Einsichten könnten neue Anwendungen, Geschäftsfelder und wissenschaftliche Anerkennung erzeugen. Zukunftsvisionen sind essentiell, um die Suche nach Wissen und technologischen Fähigkeiten anzutreiben. Ebenso treiben solche Visionen die gesellschaftliche Wahrnehmung und Beschäftigung mit der Wissenschaft und ihrer Produkte an. Hoffnungen und Sorgen, Utopien und Dystopien entstehen in Bezug zu neuen Technologien in verschiedenen Bereichen der Gesellschaft, auch der Wissenschaft. Statt die Zukunft vorherzusagen, prägen Visionen die Gegenwart von Forschung in der Gesellschaft. Visionen zu erforschen und zu bewerten ist also wesentlich um die Verhältnisse zwischen Wissenschaft, Technologien und Gesellschaft zu verstehen und zu gestalten. Die Vision Assessment Studie zielt darauf ab, die Vorstellungswelten der visionären Forschung des Exzellenzclusters zu erweitern und sie im Dialog mit verschiedenen Stakeholdern aus Politik, Industrie und Zivilgesellschaft relevanter für die Gesellschaft zu machen.

Basierend auf der Expertise des ITAS zu Vision Assessment fokussiert das Projekt auf die folgenden Aufgaben:

  • Analyse der visionären Diskurse zu skalierbaren digitalen 3D additiven Herstellungsverfahren im Cluster und global;
  • Bewertung der antizipierten innovativen Potenziale, Risiken und gesellschaftlichen Implikationen zukünftiger Anwendungen der Technologien;
  • Erstellung visionärer Szenarien um gesellschaftliche Entwicklungspfade im Zusammenhang mit den Technologien zu explorieren und zu debattieren;
  • In den Dialog mit WissenschaftlerInnen des Clusters treten zu den gesellschaftlichen Aspekten ihrer Forschung;
  • Zusammenarbeit mit externen Experten, Stakeholdern und gesellschaftlichen Akteuren um Zukunftsszenarien zu erstellen und zu kommunizieren;
  • Das Cluster unterstützen, Wissenschaft in der Gesellschaft einzubetten und responsiv auf gesellschaftliche Implikationen der Forschung einzugehen.

Das Projekt setzt sich zum Ziel, die gesellschaftliche Relevanz visionärer Forschung zu unterstützen und Wissenschaft und Gesellschaft responsiv zueinander zu machen. So möchten wir bessere Technologien in einer besseren Gesellschaft fördern.


Kontakt

PD Dr. Andreas Lösch
Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS)
Postfach 3640
76021 Karlsruhe

Tel.: 0721 608-22505
E-Mail