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SynGovernance

SynGovernance
Projektteam:

Coenen, Christopher (Projektleitung); Harald König (Projektkoordination), Daniel Frank

Förderung:Helmholtz-Gemeinschaft
Starttermin:2012
Endtermin:2014
Projektpartner:

Helmholtz Zentren: Deutsches Krebsforschungszentrum, Heidelberg (DKFZ); Forschungszentrum Jülich, (FZJ); Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt, München (HMGU); Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung, Braunschweig (HZI)

Universitäten: Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg; Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

Forschungsbereich:Innovationsprozesse und Technikfolgen

Projektbeschreibung

Das von KIT-ITAS zur Helmholtz-Initiative Synthetische Biologie (HISyn) beigetragene Projekt SynGovernance befasste sich mit zwei Gruppen von Aktivitäten:

  1. Die Analyse von Entwicklungen um die synthetische Biologie (SynBio) in der Politik und in Bezug auf regulatorische Fragen, einschließlich Fragen zum Schutz vor Missbrauch („biosecurity“) und möglichen Gefahren für die menschliche Gesundheit und die Umwelt („biosafety“): Die steigende Zahl von Förderungs- bzw. Projektinitiativen des BMBF, im Auftrag des Bundestags oder durch wichtige Forschungsorganisationen deuten darauf hin, dass SynBio in der Forschungspolitik zunehmend als Feld mit großen Potential für Grundlagenforschung und Anwendung wahrgenommen wird. Gleichzeitig zeigen verschiedene, auf Anforderung der Bundesregierung und des Bundestags durchgeführte Aktivitäten sowie eine Stellungnahme des Deutschen Ethikrats, dass SynBio in den vergangenen 3-4 Jahren ein Thema in politischen Diskussionen über Biosicherheit („biosafety“ und „biosecurity“) und Verantwortung in der Forschung geworden ist.
  2. Aktivitäten um den Dialog über SynBio und Fragen von verantwortlicher Forschung und Innovation („Responsible Research and Innovation“) in Bezug auf das Feld unter Studenten, Nachwuchswissenschaftlern und in der Öffentlichkeit zu fördern bzw. Information dazu bereitzustellen. Hierzu wurden auch Synergien mit anderen Aktivitäten von KIT-ITAS in diesem Bereich, wie das EU-geförderte Projekt SYNENERGENE, genutzt. Zu diesen Aktivitäten gehörte das mit den anderen HISyn-Partnern gemeinsam organisierte internationale Symposium „Synthetic Biology – from understanding to application“, das vom 9.-11. Dezember 2013 in Heidelberg stattfand (http://www.synbio-symposium.de/sb2013/), mit einer SynGovernance-„Session“ zu „Synthetic Biology in Society“ und einer öffentlichen Diskussionsveranstaltung (koorganisiert mit der „Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft, Institut für interdisziplinäre Forschung e.V.“ (FEST), Heidelberg und dem DKFZ Heidelberg). Als eine wichtige Trainingsaktivität für junge Wissenschaftler organisierte KIT-ITAS zusammen mit dem DKFZ Heidelberg, dem Forschungszentrum Jülich und dem LOEWE Zentrum für Synthetische Mikrobiologie in Marburg die International Autumn School on Synthetic Biology „Biology feat. Engineering“, die in Heidelberg, Jülich, und Marburg vom 17.- 28. November 2014 stattfand und auch eine „Session“ über „Synthetic Biology in Society“ in Marburg beinhaltete, zu der KIT-ITAS durch Vorträge beitrug. Dabei wurden „Responsible Research and Innovation“ (RRI), ethische Fragen (einschließlich „biosafety“ und „biosecurity“), die öffentliche Wahrnehmung von SynBio sowie regulatorische Fragen behandelt.

Das Projekt ist ein Teil der Aktivitäten des ITAS im Bereich SynBio. Weitere Informationen zur Initiative finden Sie hier.

Publikationen

Kontakt

Dipl.-Pol. Christopher Coenen
Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS)
Postfach 3640
76021 Karlsruhe

Tel.: 0721 608-24559
E-Mail