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Deepen Genomics – Chancen und Herausforderungen der Konvergenz von künstlicher Intelligenz, moderner Humangenomik und Genom-Editierung

Deepen Genomics – Chancen und Herausforderungen der Konvergenz von künstlicher Intelligenz, moderner Humangenomik und Genom-Editierung
Projektteam:

König, Harald (Projektleitung); Martina Baumann; Reinhard Heil

Förderung:

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Starttermin:

2019

Endtermin:

2020

Projektpartner:

Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI

Forschungsbereich:

Innovationsprozesse und Technikfolgen

Projektbeschreibung

Eine zentrale Herausforderung für die moderne Genomforschung und für damit möglich werdende Anwendungen ist, zu verstehen und letztendlich vorherzusagen, wie genetische Unterschiede zwischen Individuen komplexe Merkmale, einschließlich Dispositionen für häufige Krankheiten, bestimmen. Über reine Korrelationen hinaus blieben ursächliche Zusammenhänge und Funktionsmechanismen bisher oft wenig oder gar nicht verstanden – und somit viele Hoffnungen auf ein rasches Verständnis des Zusammenhangs von Genen und der Entwicklung des menschlichen Organismus und seiner Merkmale sowie auf Anwendungen wie gezielte Therapien unerfüllt.

Ziel des Projektes ist es, die Konvergenz von künstlicher Intelligenz (KI) – insbesondere in Form von „Deep-Learning“-Systemen – mit rasch fortschreitenden Entwicklungen der modernen Genomanalyse und der Genom-Editierung auf ihr Potenzial zu untersuchen, um diese zentrale Herausforderung zu lösen, sowie damit verbundene mögliche gesellschaftliche und politische Implikationen zu identifizieren.

Das Projekt wird die konvergierenden technischen Entwicklungen von KI und Humangenomik sowie das Innovationssystem, das sie befördert und formt, einer möglichst konkreten, nüchternen und interdisziplinären Analyse unterziehen. Damit sollen kurz- bis mittelfristig realistische Anwendungsmöglichkeiten mit ihren Chancen und spezifischen ethischen, sozialen, ökonomischen und regulatorischen Herausforderungen aufgezeigt werden. Des Weiteren wird die Analyse dieser Chancen und Herausforderungen die Grundlage für die Ausweisung von forschungs- und innovationspolitischen Handlungsfeldern und von Governance-Optionen für den verantwortungsvollen Umgang mit diesen konvergierenden Technologien sein.

Kontakt

Dr. Harald König
Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS)
Postfach 3640
76021 Karlsruhe

Tel.: 0721 608-23293
E-Mail