Das Projekt Engineering Life hat im Oktober 2010 begonnen und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Ziele des Projekts sind die Reflektion der ethisch-philosophischen und theologischen Relevanz der Synthetischen Biologie sowie die Analyse der mit diesem neuen Forschungsfeld verbundenen Möglichkeiten und Risiken. Des Weiteren wird untersucht, ob die gegebenen gesetzlichen Rahmenbedingungen in Deutschland für den Umgang mit den möglichen Risiken ausreichen.
Koordiniert wird das Projekt vom Institut für Ethik und Geschichte der Medizin der Universität Freiburg. Weitere Projektpartner des ITAS sind das ebenfalls an der Universität Freiburg angesiedelte Centre for Biological Signalling Studies (BIOSS), die Theologische Fakultät der Universität Erlangen-Nürnberg und die Medizinische Hochschule Hannover.
Das ITAS ist in dem Projekt für eines von fünf Teilprojekten verantwortlich. In diesem Teilprojekt wird das ITAS die Risiken sowie vor allem sozioökonomische Potenziale der Synthetischen Biologie thematisieren, die mit dem Feld verbundenen Visionen und Erwartungen analysieren (vision assessment) und die Frage politischer Handlungsoptionen untersuchen.
Das Projekt ist ein Teil der Aktivitäten des ITAS im Bereich SynBio. Die Website des Projektes finden Sie hier.

