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Karlstrasse 11 in 2012
Karlstrasse 11 in 2012
Karlstrasse 11, ca. 1902
Karlstrasse 11 in 1902

Geschichte des ITAS

Die Geschichte des Instituts bzw. seiner Vorläufereinrichtungen geht bis in die 50er Jahre zurück. Es folgt eine Chronologie wichtiger Ereignisse bezogen auf ITAS und den weiteren forschungspolitischen und TA-Kontext

 

Zeitleiste
2012 Im September ging die „Zentralabteilung Technikbedingte Stoffströme (ZTS)“ organisatorisch in ITAS auf.
2012 Im März bezog das ITAS seine neuen Räumlichkeiten in der Karlstrasse 11 in Karlsruhe.
2010 Am 29. September feierte das Büro für Technikfolgen-Abschätzung beim Deutschen Bundestag (TAB) sein 20-jähriges Bestehen.
2009 Am 1. Oktober schließen sich das Forschungszentrum Karlsruhe und die Universität Karlsruhe (TH) zum Karlsruher Institut für Technologie (KIT) zusammen.
2005 10 Jahre ITAS. (ITAS-Jahrbuch)
2004 Im November findet in Berlin die erste Konferenz des "Netzwerks TA" statt.
2003 Im Sommer d.J. liegen die Ergebnisse der Evaluation des ITAS betreffenden Programmteils im Rahmen der "programmorientierten Förderung" vor.
2002 Der Landtag von Baden-Württemberg beschließt am 18. November, die TA-Akademie in Stuttgart zu schließen.
2002 Der Bundestag vergibt am 12. Juni, nach einer öffentlichen Ausschreibung, erneut den Auftrag an das ITAS zum Betrieb des TAB für die Jahre 2003 bis 2008 (in Kooperation mit ISI, Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung).
2002 Die Zeitschrift des ITAS "TA-Datenbank-Nachrichten" wird in "Technikfolgenabschätzung - Theorie und Praxis" umbenannt.
2002 Armin Grunwald übernimmt ab dem 1. Januar auch die Leitung des TAB.
2001 Die Gründungsversammlung der HGF (Helmholtz-Gemeinschaft deutscher Forschungszentren) beschließt im Herbst ihre Satzung.
2000 10 Jahre TAB.
1999 Armin Grunwald übernimmt die Institutsleitung am 1. Oktober und wenig später den Lehrstuhl für TA und Systemanalyse an der Universität Freiburg.
1999 Das TAB zieht am 1.September von Bonn nach Berlin-Mitte um.
1998 Herbert Paschen scheidet als Institutsleiter von ITAS am 30. Juni aus, behält aber weiter die Leitung des TAB. Reinhard Coenen leitet das Institut vom 1. Juli bis 30. September 1999 als stellvertretender Institutsleiter kommissarisch.
1998 ITAS und Forschungszentrum Karlsruhe feiern auf einer Veranstaltung in Bonn-Bad Godesberg am 17./18. Juni.1998 "25 Jahre TA in Deutschland" (1973-1998) und den 65. Geburtstag des Institutsleiters.
1995 Schließung des OTA (Office of Technology Assessment) beim US Congress am 30. September.
1995 ITAS und TAB eröffnen ihre Web-Präsenz am 11. Oktober
1995 Nach einem Beschluss des Aufsichtsrats des Forschungszentrums Karlsruhe wird AFAS unter Leitung von Herbert Paschen am 1. Juli zum Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS).
1992 Erste Nummer der von AFAS herausgegebenen "TA-Datenbank-Nachrichten" erscheint im März.
1990 Die parlamentarischen TA-Einrichtungen in Deutschland, Dänemark, Frankreich, Großbritannien, den Niederlanden sowie beim Europäischen Parlament schließen sich zum European Parliamentary Technology Assessment Network (EPTA) zusammen.
1990 Etablierung des TAB (Büro für Technikfolgen-Abschätzung beim Deutschen Bundestag in Bonn) und Übernahme des Betriebs durch AFAS (Paschen übernimmt auch Leitung des TAB).
1987 Im November 1987 wird nach dem Scheitern der ersten Enquete-Kommission eine zweite zu TA eingesetzt; Paschen wird in die Kommission berufen.
1985 Arbeiten zum Aufbau einer TA-Infrastruktur und -Datenbank (im Auftrag des BMFT) werden in Kooperation mit dem FIZ Karlsruhe aufgenommen.
1985 Am 15. März beschließt der Deutsche Bundestag, eine Enquete-Kommission zu "Einschätzung und Bewertung von Technikfolgen" einzusetzen.
1977 Gründung von AFAS auf den 1. Januar, Leitung Herbert Paschen, in der Folgezeit wichtige TA-Projekte.
1976 Der Vorschlag des Vorstandes, Teile des IAS (des Instituts für Angewandte Systemanalyse) dem Vorstand als "Stabsabteilung" zuzuschlagen, findet im Wissenschaftlich- Technischen Rat (WTR) keine Mehrheit.
1975 Zum 1. Januar wird der Bereich "Planung und Innovation" der SfS in das IASR überführt und bildet dort unter der Leitung von Herbert Paschen eine Abteilung.
1973 Am 21. März findet das Bundestagshearing über die SfS-Befragung zu Prioritäten der Forschungspolitik statt. Helmut Krauch scheidet aus der SfS aus. Es gibt nunmehr zwei Forschungsbereiche: "Planung und Innovation" (Leitung Herbert Paschen) und "Information und Dokumentation" (Leitung Werner Kunz).
1973 Erste parlamentarische Initiative zur Errichtung eines Parlamentarischen Amtes zur Bewertung technologischer Entwicklungen; Gutachtenauftrag der Bundestagsverwaltung an Herbert Paschen bzw. die SfS.
1972 Gründung des OTA am 13. Oktober.
1972 Auf der Grundlage des IAR (des Instituts für Angewandte Reaktorphysik) kommt es zur Gründung des IASR (Leitung Wolf Häfele) im Kernforschungszentrum Karlsruhe.
1958 In Heidelberg gründet Helmut Krauch die Studiengruppe für Systemforschung (SfS).
1956 Gründung der Kernreaktor Bau- und Betriebs-Gesellschaft mbH Karlsruhe am 19. Juli.

Literatur

Wingert, B.
Anmerkungen zur Institutsgeschichte. In: Grunwald, A.; Riehm, U. (Hrsg.): Jahrbuch des Instituts für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) anlässlich seines zehnjährigen Bestehens im Juli 2005. ITAS-Jahrbuch 2003/2004. Karlsruhe: Forschungszentrum Karlsruhe 2005, S. 345-356
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Brinckmann, A.
Wissenschaftliche Politikberatung in den 60er Jahren. Die Studiengruppe für Systemforschung, 1958 bis 1975. Berlin: edition sigma 2006
(Gesellschaft - Technik - Umwelt, Neue Folge 9)
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