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Helmholtz-Allianz ENERGY-TRANS

Zukünftige Infrastrukturen der Energieversorgung. Auf dem Weg zur Nachhaltigkeit und Sozialverträglichkeit

Die Helmholtz-Allianz ENERGY-TRANS ist das derzeit größte Drittmittelprojekt am ITAS. An der Allianz sind alle ITAS-Forschungsbereiche mit Teilprojekten beteiligt, die wiederum mit den anderen Arbeiten in den Forschungsbereichen vernetzt sind. Im Mittelpunkt der Forschungen von ENERGY-TRANS stehen die Energiewende und die damit verbundenen Anforderungen an die Transformation des Energiesystems. Diese Transformation ist nicht nur eine technische, sondern auch eine gesellschaftliche Herausforderung.

Vor allem sind hier zu nennen:

  • notwendige Veränderungen im Nutzer- und Verbraucherverhalten,
  • Akzeptanzprobleme und Konflikte um neue Infrastrukturen wie Speicherkraftwerke und Hochspannungstrassen,
  • Anreizsysteme und geeignete politische und ökonomische Randbedingungen für die erforderlichen Innovationen,
  • der Umgang mit möglicherweise neu auftretenden Risikotypen,
  • die Verbindung formeller Planungsverfahren mit stärkerer gesellschaftlicher Partizipation sowie
  • adäquate Betreibermodelle für dezentrale Energieanlagen.

Dementsprechend besteht die neuartige Perspektive der Helmholtz-Allianz darin, das Energiesystem in Deutschland in seinem europäischen und internationalen Kontext vor allem von der gesellschaftlichen Bedarfs- und Nutzerseite her zu erforschen und für die auftretenden Probleme Lösungswege zu ermitteln. Im Mittelpunkt stehen die vielfältigen Schnittstellen zwischen technischen und sozialen Faktoren, die den Transformationsprozess hin zu neuen Energieinfrastrukturen maßgeblich beeinflussen.

In der Allianz forschen aus acht Einrichtungen etwa 60 Sozial- und Politikwissenschaftler, Psychologen und Philosophen, Wirtschafts- und Rechtswissenschaftler, Ingenieure und Systemanalytiker gemeinsam und interdisziplinär in fünf Forschungsfeldern, 17 Projekten, zwei Querschnittsthemen und derzeit zwei integrativen Schlüsselthemen. Das KIT koordiniert die Allianz, die eine Laufzeit von Sept. 2012 bis August 2016 hat.

Das ITAS stellt neben der Universität Stuttgart das größte Forschungskontingent und ist an ENERGY-TRANS mit etwa 20 Wissenschaftler/innen beteiligt. Korrespondierend zu den vielschichtigen Aufgabenstellungen von ENERGY-TRANS sind in der Allianz Kompetenzen aus allen ITAS-Forschungsbereichen integriert. Die stark interdisziplinären Arbeiten greifen zudem wichtige Fragestellungen aus dem Helmholtz-Programm „Technologie, Innovation und Gesellschaft“ (TIG) auf.

ITAS leitet die folgenden Projekte:

Zudem sind viele Kolleginnen und Kollegen in zahlreiche weitere Projekte der Allianz eng eingebunden.