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Neue Leitung für ITAS-Forschungsbereich

Seit Juni 2018 ist Andreas Lösch Teil der Doppelspitze des Forschungsbereichs Wissensgesellschaft und Wissenspolitik. Der an der TU Darmstadt habilitierte Soziologe forscht seit 2011 am ITAS – u.a. zu den Themen Vision Assessment und Zukunftswissen.
Andreas Lösch, Leiter des Forschungsbereichs Wissensgesellschaft und Wissenspolitik am ITAS
Andreas Lösch (Quelle: Göttisheim/KIT)

Das wissenschaftliche Interesse von Andreas Lösch gilt der Wissens-, Wissenschafts- und Techniksoziologie sowie den Science & Technology Studies (STS). Insbesondere beschäftigt er sich mit der Erforschung der Rolle von Zukunftswissen bei der Formierung und Regulierung technologischer Felder sowie der Theorie- und Methodenentwicklung für das Vision Assessment der TA. Für die Bewertung von Zukunftswissen und zur praktischen Anwendung des Vision Assessment hat er eine die Forschungsbereiche übergreifende Grundlagenforschung am ITAS aufgebaut.

Grundlagenforschung und Lehre

Seit 2014 leitet er ein entsprechendes Projekt, das soziotechnische Zukünfte als Teil sozio-epistemischer Praktiken in Innovations- und Transformationsprozessen in den Blick nimmt. Zum Einsatz kommen dabei Fallstudien zu vielfältigen Themen wie Nanotechnologie, Smart Grid, In-Vitro-Fleisch, Industrie 4.0 oder OpenDesign und FabLabs. Andreas Lösch ist seit 2016 über die Abteilung Wissenschaftskommunikation des Instituts für Germanistik auch in die Lehre am KIT eingebunden, zudem betreut er diverse sozialwissenschaftliche Promotionen und engagiert sich im Doktorandenbegleitprogramm des ITAS.

TA und gesellschaftlicher Wandel

Der Forschungsbereich Wissensgesellschaft und Wissenspolitik, den er gemeinsam mit Bettina-Johanna Krings leitet, beschäftigt sich mit dem Zusammenspiel der Kerndimensionen der Technikfolgenabschätzung (Wissen, Beraten, Entscheiden) angesichts gesellschaftlicher Wandlungsprozesse. Rund 20 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforschen dazu beispielsweise die Bedeutung neuer Wissensformen für die Governance von Technikentwicklungen (z.B. Long-Term-Governance), neue Anforderungen an die Politikberatung oder soziale Transformationen durch die Digitalisierung (z.B. in Arbeit und Pflege). (25.06.2018)

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