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Zwei ITAS-Projekte im Rahmen der UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" ausgezeichnet [26.06.2014]

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Die beiden Projekte „Quartier Zukunft – Labor Stadt“ und „Karlsruher Schule der Nachhaltigkeit“ wurden für den Zeitraum 2014/2015 als offizielle Projekte der UN-Dekade Bildung für nachhaltige Entwicklung prämiert. Diese Auszeichnung erhalten Initiativen, die das Anliegen der weltweiten Bildungsoffensive der Vereinten Nationen vorbildlich umsetzen: Sie vermitteln Kindern und Erwachsenen nachhaltiges Denken und Handeln.

Mit der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ haben sich die Staaten der Vereinten Nationen verpflichtet, diese Art des Lernens in ihren Bildungssystemen zu verankern. Die deutschen Aktivitäten in diesem Rahmen werden durch die Deutsche UNESCO-Kommission koordiniert.

Über die Auszeichnung der Bildungsprojekte entscheidet eine Jury aus Experten. Voraussetzung ist neben der klaren Ausrichtung auf Bildung für nachhaltige Entwicklung, dass die Projekte einen innovativen Charakter haben, in die Breite wirken und sich um die Zusammenarbeit mit anderen Projekten bemühen.

Am 26. März 2014, dem UNESCO-Tag auf der Bildungsmesse DIDACTA, fand die Auszeichnungsfeier in Stuttgart statt. Herr Prof. Gerhard de Haan, Vorsitzender des Nationalkomitees der UN-Dekade, der gemeinsam mit Herrn Walter Hirche, Präsident der Deutschen UNESCO-Kommission, die Urkunden überreichte, hob in seiner Laudatio die jeweiligen Charakteristika und die breite Palette der Adressaten der beiden Projekte hervor. Im Rahmen der „Karlsruher Schule der Nachhaltigkeit“ werden seit Anfang 2014 mehrere Bildungsprogramme für Nachhaltige Entwicklung – von der Einführung für Studienanfänger bis zu Schulungen für angehende Nachhaltigkeitsforscher – am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) aus- und aufgebaut. Das Kooperationsprojekt „Quartier Zukunft – Labor Stadt“ zielt darauf ab, exemplarisch ein Stadtquartier von Karlsruhe in einem offenen und langfristig angelegten Bottom-up-Prozess im Sinne Nachhaltiger Entwicklung zu transformieren. Im Zusammenwirken von Stadtgesellschaft und dem KIT wird ein Experimentierraum eröffnet, in dem neue zukunftsweisende Ideen, gesellschaftliche und technische Innovationen und Lebensentwürfe ausprobiert werden können.

Beide Projekte werden die Aktivitäten des Karlsruher Instituts für Technologie im Bereich der Bildung und Forschung für Nachhaltige Entwicklung unterstützen.

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