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EU-Forschungsprojekt WORKS gestartet [02.11.2005]

ITAS ist Konsortialpartner in dem auf vier Jahre angelegten Projekt WORKS -Work Organisation and Restructuring in the KnowledgeSociety -, das die organisatorischen Veränderungen von Arbeit in der Wissensgesellschaft untersucht.

Neben ITAS sind an dem Projekt WORKS, das bis Mai 2009 läuft, 17 weitere europäische Forschungsinstitute beteiligt. Das HIVA-Institut in Leuven, Belgien koordiniert das Projekt. WORKS hat zum Ziel, Veränderungen von Arbeit in der Wissensgesellschaft zu reflektieren und Handlungsansätze für zukunftsfähige Arbeitsmodelle zu entwickeln. Dem ambitionierten Ziel entsprechend umfasst das Projektdesign sowohl die umfassende Aufarbeitung des relevanten theoretischen Wissens als auch den Einsatz qualitativer und quantitativer Forschungsmethoden, um die Veränderung der Arbeitsorganisation empirisch zu untersuchen. Die Projektschwerpunkte des ITAS liegen in der theoretischen Konzeption sowie im qualitativen Modul. Innerhalb von ITAS gehört WORKS dem Forschungsbereich „Wissensgesellschaft, Wissensordnung und Wissenspolitik“ an.

Im Zentrum des Projektes WORKS steht der Wandel der Arbeit in der Wissensgesellschaft, seine wesentlichen Antriebskräfte und die daraus entstehenden Folgen für den Einsatz von Wissen und Kompetenzen, Flexibilität und Lebensqualität. Neue Formen der Arbeitsorganisation werden insbesondere vor dem Hintergrund globaler Restrukturierung von Wertschöpfungsketten und regionaler gesellschaftlicher Kontexte untersucht. Globale Veränderungen und regionale Unterschiede in Europa sind entscheidende Faktoren bei der Analyse der entstehenden Arbeitsteilung in und zwischen Organisationen und den daraus resultierenden Veränderungen der Arbeitsstrukturen. In einer integrierten Perspektive werden die Folgen für den Einsatz von Wissen und Kompetenzen, Flexibilität und Arbeitsqualität, sowie der Einfluss auf berufliche Identitäten, Zeitverwendung und individuelles Lernen erforscht. Der gesellschaftliche Dialog und die institutionelle Vielfalt in Europa findet während des gesamten Prozesses besondere Beachtung. In einem quantitativ ausgerichteten Modul werden amtliche Statistiken und Unternehmensdaten ausgewertet und weiterentwickelt. Mit qualitativen Methoden werden Veränderungen der Arbeitsorganisation und der Lebensqualität sowie der Einfluss gesellschaftlicher Institutionen auf die Gestaltung von Arbeit untersucht.

Zusammenfassend lassen sich vier zentrale Themenschwerpunkte benennen:

  • Organisatorische Veränderung von Arbeit vor dem Hintergrund der globalen Restrukturierung von Wertschöpfungsketten
  • Veränderungen des Einsatzes von Wissen und Kompetenzen und deren Einfluss auf Flexibilität
  • Veränderungen in der Zeitverwendung und Folgen für berufliche Identitäten sowie die individuelle Lebensqualität
  • Gesellschaftlicher Dialog und die Einbettung in regionale institutionelle Kontexte

Projektgruppe am ITAS:
Bettina-Johanna Krings, M.A. (Projektleitung im ITAS),
Dipl.-Umweltwiss. Linda Nierling,
Dipl.-Soz. Martin Bechmann

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