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EPTA-Projekt: Genetically modified plants and foods

EPTA-Projekt: Genetically modified plants and foods
Projektteam:

Border, Peter (POST - United Kingdom); Danielle Butschi (TA-SWISS - Switzerland); Jarka Chloupkova (STOA - European Parliament); Soren Gram (DBT - Denmark); Armin Grunwald (TAB - Germany); Jon Magnar Haugen (NBT - Norway); Rolf Meyer (ITAS - Germany) (Coordinator); Arnold Sauter (TAB - Germany); Helge Torgersen (ITA - Austria); Willy Weyns (IST - Flanders)

Förderung:

European Parliamentary Technology Assessment (EPTA) Network

Starttermin:

2006

Endtermin:

2009

Forschungsbereich:

Nachhaltigkeit und Umwelt

Beschreibung des Projekts

Das gemeinsame EPTA Projekt "Genetically modified plants and foods" wurde vom EPTA Council auf seinem Treffen am 17. Oktober 2006 beschlossen und im Herbst 2006 gestartet. Das Projekt wurde im Mai 2009 mit der Annahme des Endberichtes durch die teilnehmenden EPTA Institutionen abgeschlossen.

Problemstellung
Gentechnisch veränderte (gv) Pflanzen - ihre Rolle in der europäischen Landwirtschaft, im Regulierungssystem sowie in der Gesellschaft insgesamt - werden seit Langem kontrovers diskutiert. Viele TA Projekte in Europa sind zu gv Pflanzen und Nahrungsmitteln durchgeführt worden und haben zu den gesellschaftlichen Debatten beigetragen.

Aktuelle Entwicklungen wie neue technische Entwicklungen, zunehmender internationaler Handel und steigende Nachfrage nach Nahrungsmitteln und Biokraftstoffen werden die Rahmenbedingungen insgesamt verändern. Daraus ergibt sich die Frage, ob diese Entwicklungen zu neuen Herausforderungen für die Art und Weise, ob daraus nicht neue Herausforderungen für die Art und Weise resultieren, wie in Europa bislang mit dem Thema "gentechnisch veränderte Pflanzen und Nahrungsmittel" umgegangen wird.

Zielsetzungen des Projekts
Das Projekt soll Informationen bereitstellen zu

  • den Herausforderungen für das europäische Regulierungssystem,
  • den zukünftigen Schwerpunkten der öffentlichen Debatte,
  • den möglichen TA Ansätzen für zukünftige Fragestellungen zur Grünen Gentechnik.

Vorgehensweise im Projekt
Eine Auswertung vorliegender Berichte von EPTA-Mitgliedern zu verschiedenen Aspekten des Einsatzes von gentechnisch veränderten Pflanzen, ihrer Regulierung und damit verbundenen Problemen ergab eine umfangreiche Liste mit relevanten Entwicklungen, welche die europäische Gentechnikpolitik in Zukunft auf die Probe stellen könnte. Auf der Basis einer Zusammenstellung möglicher Herausforderungen wurde ein Fragebogen entwickelt und insgesamt 183 Experten, die mit der Entwicklung, Bewertung und Regulierung von transgenen Pflanzen befasst sind, aus acht Ländern vorgelegt (Österreich, Belgien, Dänemark, Finnland, Deutschland, Norwegen, Schweiz, Vereinigtes Königreich). Die Antworten der Experten (71 der angeschriebenen füllten den Fragebogen aus) einschließlich ihrer Kommentare wurden dann im Licht der Ergebnisse der vorliegenden einschlägigen EPTA-Berichte analysiert.

Projektbeteiligte
Acht Mitglieder des EPTA Netzwerkes haben sich an dem gemeinsamen EPTA Projekt "Genetically modified plants and foods" beteiligt:

Centre for Technology Assessment (TA-SWISS) Switzerland
Danish Board of Technology (DBT) Denmark
Institute Society and Technology (IST) Flanders (the former Flemish Institute for Science and Technology Assessment – viWTA)
Institute of Technology Assessment (ITA) Austria
Norwegian Board of Technology (NBT) Norway, together with the Norwegian Biotechnology Advisory Board
Office of Technology Assessment at the German Parliament (TAB) Germany (project coordinator)
Parliamentary Office of Science and Technology (POST) United Kingdom
Science and Technology Options Assessment (STOA) European Parliament

Projektergebnisse - Endbericht
Das übergreifende Ergebnis ist, dass das Regulierungssystem für gentechnisch veränderte Pflanzen und Nahrungsmittel in Europa nicht in jeder Hinsicht gewappnet erscheint, um den derzeitigen und absehbaren zukünftigen Herausforderungen zu begegnen. Herausforderungen für die GVO-Regulierung in Europa wurden für fünf Themenbereiche identifiziert, sowie eine Reihe draus resultierender möglicher Aufgaben für TA abgeleitet.

Insgesamt benennt der Bericht fünf wichtige Herausforderungen für das europäische System der Regulierung transgener Pflanzen in den kommenden Jahren::

  • landwirtschaftliche sowie agrar-, umwelt- und energiepolitische Rahmenbedingungen
  • neuartige Pflanzen, Technologien und Anwendungen
  • Entwicklung der öffentlichen Meinung
  • Koexistenz und Kennzeichnung bei einem zunehmenden Anbau von transgenen Pflanzen in Europa und weltweit
  • internationale Handelsvereinbarungen vs. nationale Entscheidungsfindung

Endbericht

EPTA - European Parliamentary Technology Assessment network (ed.)

Genetically modified plants and foods - Challenges and future issues in Europe - Final Report
authored by Bütschi, D.; Gram, S.; Haugen, J. M.; Meyer, R.; Sauter, A.; Steyaert, St.; Torgersen, H. Berlin 2009

Der Endbericht "Genetically modified plants and foods – Challenges and future issues in Europe" und seine Anhänge stehen nur in Englisch zur Verfügung:

 

Projektorganisation
Die "Project Manager Group" ist verantwortlich für die Organisation und Koordination aller Projektaktivitäten sowie für die Erstellung der Projektveröffentlichungen.

Projektdokumente

Kontakt

PD Dr. Rolf Meyer
Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS)
Postfach 3640
76021 Karlsruhe

Tel.: 0721 608-24868
E-Mail