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Global Ethics in Science and Technology (GEST)

Global Ethics in Science and Technology (GEST)
Projektteam:

Decker, Michael (Projektleitung); Leonhard Hennen; Arnold Sauter; Torsten Fleischer; Camilo Fautz

Förderung:

Europäische Union

Starttermin:

2011

Endtermin:

2014

Projektpartner:

University of Central Lancashire (UK, Projektkoordination), Karlsruher Institut für Technologie, Rathenau Instituut (Niederlande), Chinese Academy of Science and Technology for Development (VR China), Research and Information System for Developing Countries (Indien)

Forschungsbereich:

Innovationsprozesse und Technikfolgen

Beschreibung des Projekts

Das Projekt "Global Ethics in Science and Technology" (GEST) untersucht die Rolle der Ethik in der Wissenschafts- und Technologiepolitik wie sie sich gegenwärtig in Europa, China und Indien herausbildet. In Europa wurde dieses Thema in den letzten zwei Jahrzehnten breit diskutiert und hat zu einer Reihe von politischen Maßnahmen geführt, die die Entwicklung neuer Technologien im Europäischen Forschungsraum beeinflusst haben. Die Art, wie ethische Aspekte in die Europäische Wissenschafts- und Technologiepolitik integriert sind, ist auch im internationalen Kontext von Bedeutung.

Europa kooperiert zunehmend mit China und Indien und gleichzeitig konkurriert es auch mit den beiden sich schnell entwickelnden Volkswirtschaften, die ein starkes Interesse haben, ihre Wissenschafts- und Techniksektoren voranzutreiben. Die wechselseitigen Abhängigkeiten zwischen diesen drei globalen Akteuren verlangen nach einer noch engeren Zusammenarbeit, die auf gegenseitiges Verstehen, Respekt und Transparenz angewiesen ist. Eine Voraussetzung dafür ist es, sowohl die Gemeinsamkeiten als auch die maßgeblichen Unterschiede auf dem Gebiet der Wissenschafts- und Technikpolitik zu kennen. Da die Gemeinsamkeiten und Unterschiede nicht ausreichend bekannt sind, bedarf es gezielter Untersuchungen und entsprechender Kooperationen. Das Projekt GEST steht für diese Art Zusammenarbeit.

Im Projektrahmen arbeiten namhafte Politikberatungsinstitute aus den drei Regionen zusammen, um zu erforschen, welche Rolle die Ethik in der Wissenschafts- und Technikpolitik spielt und welche Debatten es dazu gibt. GEST bietet die Chance, wichtige Fragestellungen gemeinsam zu analysieren, zu diskutieren und dabei von den unterschiedlichen Erfahrungen zu profitieren. Eine internationale Expertengruppe, in der ein breites Spektrum an Disziplinen vertreten ist, wird helfen, eine globale Debatte zur Ethik in der Wissenschafts- und Technikpolitik in Gang zu bringen. Mit Blick auf eine effektive globale Wissensschaftspolitik (Governance of Science) wird das Projekt konkrete und realistische Politikempfehlungen erarbeiten und in Form einer Roadmap und eines "Science in Society"-Aktionsplans bereitstellen, die beide die Unterschiedlichkeit der drei Regionen berücksichtigen.

Publikationen

Kontakt

Prof. Dr. Michael Decker
Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS)
Postfach 3640
76021 Karlsruhe

Tel.: 0721 608-23007
E-Mail