Home | english  | Sitemap | Impressum | KIT

Internationales Netzwerk für Nachhaltigkeits-Lösungen

Als Teil des Global Consortium for Sustainability Outcomes (GCSO) beteiligt sich das ITAS künftig an der Nachhaltigkeits-Schulung städtischer Führungskräfte. Und es berät Partner-Unis reallaborartig zum Themenkomplex Energie-Wasser-Abfall auf dem Campus.
Logo Global Consortium for Sustainability Outcomes (GCSO)

Als eine von elf internationalen Wissenschaftseinrichtungen beteiligte sich das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) 2016 an der Gründung des GCSO. Ziel des internationalen Netzwerks ist es, Ideen zur Lösung von Nachhaltigkeitsproblemen lokal zu entwickeln und zu testen und sie dann mit Hilfe der Partner auch andernorts zu realisieren. So können sich Nachhaltigkeitseffekte idealerweise gleich auf mehreren Kontinenten entfalten. Für das KIT ist das ITAS an zwei von drei jetzt gestarteten Projekten beteiligt.

Nachhaltigkeitsorientierte Verwaltungsarbeit

Das Projektteam – Andreas Seebacher, Richard Beecroft und Kaidi Tamm – engagiert sich in dem transdisziplinär angelegten Kooperationsprojekt „Building Sustainability Implementation Capacity in City Staff and Leadership“ (CapaCities). Das Vorhaben beschäftigt sich mit der Entwicklung von Fähigkeiten städtischer Angestellter und Führungskräfte, zu einer nachhaltigen Entwicklung beizutragen. Neue Kompetenzen sollen zu Veränderungen in städtischen Entscheidungsprozessen führen, die schließlich in realen Veränderungen in Richtung Nachhaltigkeit münden. Der spezifische Beitrag des ITAS besteht in der Entwicklung interaktiver, öffentlicher Nachhaltigkeits-Spaziergänge im Stadtraum, die sowohl über lokale und konkrete Gegebenheiten informieren als auch Kenntnisse zu globalen und theoretischen Nachhaltigkeitsthemen vermitteln.

Campus als Reallabor

Außerdem beteiligt sich das ITAS-Team in einem reallaborartigen Setting am Projekt „Urban, Rural, and On-Campus Solutions: Living Campus Accelerator Toolkit“ (UROC), das sich auf den Themenkomplex Energie-Wasser-Abfall konzentriert. Dafür werden in einzelnen Gebäuden an Universitätscampus in London, Dublin und Toronto die durch Abschalten des Warmwassers in Toilettenanlagen erzielbare Energieersparnis sowie damit verbundene Nebeneffekte untersucht. Ziel ist ein „Werkzeugkasten“, mit dessen Hilfe in verschiedenen geographischen oder kulturellen Kontexten Aufgaben in dem Themenkomplex identifiziert und unter Einbeziehung verschiedener Gebäudenutzer – etwa Studierende, Lehrende oder Mitarbeiter im Gebäudemanagement – bearbeitet werden können. Das ITAS hilft bei der Analyse der dabei gewonnenen Daten und berät zur Einbindungsstrategie bzw. zum Mitwirkungsverhalten der Nutzer. (05.04.2017)

Weitere Informationen: