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Endlagersuche: ITAS-Leiter in Begleitgremium

Deutscher Bundestag und Bundesrat haben Armin Grunwald Ende November 2016 in das Nationale Begleitgremium für die Auswahl eines Endlagerstandorts für hoch radioaktive Abfälle berufen. Das Gremium soll das Verfahren überwachen und vermittelnd begleiten.
Armin Grunwald, Leiter des Instituts für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS)
Engagiert sich im Nationalen Begleitgremium zur Endlagersuche: ITAS-Leiter Armin Grunwald (Foto: Markus Breig/KIT)

„Die Suche nach einem Standort mit der bestmöglichen Sicherheit wird nur erfolgreich sein, wenn ein weitgehender gesellschaftlicher Konsens erreicht werden kann“, unterstreicht Armin Grunwald. Der Leiter des Instituts für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) war vor seiner Berufung in das Nationale Begleitgremium bereits Mitglied der Kommission „Lagerung hoch radioaktiver Abfallstoffe“ des Bundestages. Ihre Empfehlungen zum weiteren Verfahren sowie den Kriterien der Standortsuche hatte die Kommission im Juli 2016 vorgelegt.

Dem Nationalen Begleitgremium für die Endlagersuche kommt eine relevante Rolle bei der Endlagersuche zu. Seine zentrale Aufgabe ist die vermittelnde Begleitung und Überwachung des Standortauswahlverfahrens. Dazu soll es im Dialog und Austausch mit der Öffentlichkeit und allen Akteuren des Verfahrens stehen und sich bei Konflikten vermittelnd einsetzen.

Das beim Bundesumweltministerium angesiedelte Gremium besteht zunächst aus drei Bürgerinnen und Bürgern sowie sechs anerkannten Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens. Ihre Berichte werden öffentlich sein, abweichende Meinungen inklusive. Vorsitzender ist der ehemalige Umweltminister Klaus Töpfer. Die eigentliche Suche nach einem Endlager für hoch radioaktive Abfallstoffe inklusive Bürgerbeteiligungen und Regionalkonferenzen soll spätestens 2018 beginnen. (01.12.2016)

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