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TATuP zu Normativität in der TA

Technikfolgenabschätzung (TA) bewegt sich im Spannungsfeld zwischen Engagement und Neutralität. Die aktuelle TATuP-Ausgabe 1/2019 stellt den Mythos von Neutralität in der TA in Frage und will die Debatte über ihre normativen Aspekte vorantreiben.
TATuP 1/2019 "Normativität in der Technikfolgenabschätzung"

Seit ihren Anfängen in den 1970er-Jahren erhebt die TA Anspruch auf Neutralität und Unparteilichkeit. Bei genauerer Betrachtung zeigt sich jedoch: Normative Einflüsse sind wirksam bei der Auswahl von analysierten Technologien und Analyseperspektiven oder bei der Auswertung von Forschungsergebnissen.

„Neutralität ist als Mythos der TA entzaubert“, stellen Linda Nierling und Helge Torgersen als Herausgeberin und Herausgeber des TATuP-Themas fest. So stellt sich für die TA die drängende Frage nach den eigenen impliziten und expliziten Werten und Normen. Worin bestehen diese? Und wie lassen sie sich mit wissenschaftlichen Qualitätskriterien in Einklang bringen? Antworten auf diese und weitere Fragen geben die Autorinnen und Autoren des aktuellen TATuP-Themas „Normativität in der Technikfolgenabschätzung“.

Das Interview bringt in dieser Ausgabe eine Kontroverse: Armin Grunwald (Leiter des ITAS, KIT) und Pierre Delvenne (stellvertretender Direktor des Forschungszentrums Spiral, Universität Lüttich) debattieren über Engagement und Neutralität in der TA und das Verhältnis von TA zur Demokratie.

Außerdem in der Frühlingsausgabe von TATuP: Überlegungen zu einer TA für die Gesellschaft der Singularitäten, eine Spurensuche nach dem Bias von Algorithmen, sowie Rezensionen, Tagungsberichte und Neuigkeiten aus der Community. (04.04.2019)

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