Home | english  | Sitemap | Impressum | Datenschutz | KIT

Kooperation mit „FrauenAkademie“

Das ITAS geht neue Wege, um Bürgerinnen in Karlsruhe am Bürgerdialog und an der Forschung und Erarbeitung von Wissen teilhaben zu lassen. Ein Kurs zum Forschungsfeld „Algen“ an der VHS Karlsruhe führte die Teilnehmerinnen auch in Labors des KIT.
FrauenAkadmie besichtigt Algen-Forschungseinrichtungen des KIT
Diskutieren über künftige Anwendungsbereiche von Algen: Teilnehmerinnen der FrauenAkademie der VHS Karlsruhe. (Foto: Anja Eigenmann)

Gleich in mehreren Projekten beschäftigen sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des ITAS mit dem Einsatz von Mikroalgen für die Gewinnung von Biomasse, als alternative Quelle für Nahrungsmittel oder zur Produktion klimafreundlicher Treibstoffe. Aufgrund seiner visionären Anwendungsmöglichkeiten wurde das Thema in Kooperation mit Karin Müller von der Volkshochschule Karlsruhe im ersten Semester 2018 als Baustein der FrauenAkademie der VHS angeboten. Mit der Zusammenarbeit möchte das ITAS den Bürgerdialog und Wissensaustausch fördern.

Im Gegensatz zu gängigen Veranstaltungsformaten gaben Christine Rösch und Max Roßmann als Dozenten vom ITAS nicht nur Einblicke in die Problemorientierung, Methodik und zu Ergebnissen der Algenforschung im KIT. Ziel der Forschenden war es vielmehr, die Bürgerinnen aktiv in die Forschung einzubeziehen und ihr Wissen sowie ihre Erwartungen und kritischen Anmerkungen aufzunehmen. Die so zusammengetragenen Erkenntnisse sollen unter anderem helfen, Orientierungshilfen für Entscheidungsträger in Politik und Wirtschaft zu formulieren.

Als Ergänzung zu dem Angebot in der VHS fand Mitte Juli 2018 eine Besichtigung der Algen-Forschungseinrichtungen am Institut für Höchstleistungsimpuls- und Mikrowellentechnik (IHM) am Campus Nord des KIT statt, die auch für einen Austausch mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der KIT-Mikroalgenplattform genutzt wurde. Mirco Katzenmeyer (IBLT-BVT) und Aude Silve (IHM) beteiligten sich an der Diskussion. Das Konzept stieß bei Bürgerinnen und Forschenden auf große Begeisterung. Es ist angedacht zukünftig ähnliche Formate auch zu anderen Themen anzubieten. (26.07.2018)

Weiterführende Informationen: