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Reallabor Symposium in Karlsruhe

Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft resümierten drei Jahre Reallaborforschung in Baden-Württemberg und diskutierten über die Zukunft des transdisziplinären Ansatzes. Maßgeblich beteiligt: die Karlsruher Projekte Quartier Zukunft und Reallabor 131.
Reallabor Symposium in Karlsruhe (Foto: MWK)
Reallabor-Symposium (Foto: MWK)
Wissenschaftsministerin Theresia Bauer mit Oliver Parodi und Astrid Ley
Wissenschaftsministerin Theresia Bauer (Mitte) nimmt von ITAS-Projektleiter Oliver Parodi und Astrid Ley von der Universität Stuttgart das Positionspapier der Reallaborteams entgegen. (Foto: MWK)
BaWü-Lab Messe
BaWü-Lab Messe (Foto: MWK)
Scientific Theater Freiburg
Scientific Theater Freiburg (Foto: MWK)

Seit 2015 fördert das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst (MWK) vielfältige Reallabore in Baden-Württemberg. Vertreterinnen und Vertreter aller 14 dieser BaWü-Labs stellten am 27. April 2018 im Karlsruher Südwerk die Ergebnisse ihrer Forschung vor. Unter ihnen war auch das Karlsruher Reallabor, bestehend aus den beiden Projekten „Quartier Zukunft − Labor Stadt“ und „Reallabor 131: KIT findet Stadt“, das die Veranstaltung des MWK mitorganisierte.

Der Tag startete mit einem von der Karlsruher Schule der Nachhaltigkeit des KIT entwickelten Nachhaltigkeitsspaziergang, bevor nach einer kurzen Begrüßung die BaWü-Lab Messe eröffnet wurde. Auf der Messe konnten Interessierte die Stände der verschiedenen Reallabore besuchen, mit den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in Austausch kommen, Exponate begutachten und so in die verschiedenen Reallabore „hineinschnuppern“.

Einblicke in Karlsruher Reallabor-Alltag

Anschließend begrüßten Wissenschaftsministerin Theresia Bauer, Karlsruhes Oberbürgermeister Frank Mentrup und KIT-Vizepräsident Thomas Hirth die Gäste. Erste Forschungsergebnisse präsentierten die Forschungsteams „ForReal“ und „Basel“, die die übrigen Projektteams bei ihrer Arbeit begleitet hatten. Oliver Parodi, der die Karlsruher Reallabore leitet, gab Einblicke in den Reallabor-Alltag und überreichte der Wissenschaftsministerin ein von allen 14 BaWü-Labs erarbeitetes Positionspapier (PDF), in dem Empfehlungen für die künftige Einrichtung und Förderung von Reallaboren festgehalten sind.

Uwe Schneidewind, Präsident und wissenschaftlicher Geschäftsführer des Wuppertal Instituts, forderte im Anschluss die Reallabore und ihre Fördergeber auf, kritisch und neugierig zu bleiben. Den wissenschaftlichen Abschluss des Abends bildete eine Fishbowl-Diskussion, die die Frage „Reallabor, wohin gehst du?“ mit Politik, Wissenschaft und zivilgesellschaftlichen Akteuren zum Thema hatte.

Seinen Ausklang fand die Veranstaltung mit der Darbietung des Scientific Theater Freiburg, die die Praxis und den Alltag von Reallaboren darstellerisch interpretierten, und mit einer Feuershow vor dem Südwerk. (05.06.2018)

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