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TATuP „Theorie der TA reloaded“

Wie soll sich TA als Forschungs- und Beratungsprogramm positionieren? Mit der Ausgabe 1/2018 will die Zeitschrift für Technikfolgenabschätzung in Theorie und Praxis der Debatte um eine Theoriebildung neue Impulse geben.
TATuP 1/2018 Theorie der TA reloaded
TATuP 1/2018 „Theorie der TA reloaded“

Vor etwa zehn Jahren gab es ein kurzes Aufflackern einer Diskussion um eine Theorie der TA. Danach ist es rasch wieder still geworden. Eine Verdichtung oder gar Weiterentwicklung der wissens-, handlungs- und politikbezogenen Ansätze einer Theorieentwicklung blieb aus. Dabei hat seither die Frage der Positionierung von TA als Forschungs- und Beratungsprogramm eher an Virulenz gewonnen denn verloren: Man denke nur an Unsicherheiten über den Status von Wissen, zumal in Zeiten so genannter „alternativer Fakten“, oder an vielfältige Stimmen, die eine TA fordern, die sich stärker in gesellschaftlichen Debatten engagiert. Ein Jahrzehnt später greift TATuP die Theoriefrage erneut auf. Gastherausgeber des THEMAS sind Stefan Böschen (RWTH Aachen) und Ulrich Dewald (GEFAK Marburg).

Neben Neuigkeiten aus der europäischen TA-Community gibt es in der ersten Ausgabe im Jahr 2018 ein ausführliches INTERVIEW mit Benoît Godin. Der in Montreal, Kanada, lehrende Professor forscht zu den historischen Wurzeln des Diskurses über Innovation und den Wandel des Innovationskonzepts. Die Rubrik REFLEXIONEN bietet aktuelle Rezensionen und Tagungsberichte sowie unter anderem ein Plädoyer für Filme als Quelle für die Analyse von soziotechnischen Zukunftsvisionen.

TATuP erscheint seit Sommer 2017 als begutachtete Open-Access-Zeitschrift, alle Inhalte sind frei zugänglich und seit Kurzem auch im Directory of Open Access Journals (DOAJ) gelistet. (03.04.2018)

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