Home | english  | Sitemap | Impressum | KIT

Kick-off für Promotionskolleg ENRES

Doktorarbeiten zur Rohstoff- und Energieversorgung fördern und vernetzen – das ist das Ziel des gemeinsam vom ITAS mit den Hochschulen Stuttgart und Pforzheim ins Leben gerufenen Kollegs. Jetzt haben die Doktoranden offiziell mit ihrer Arbeit begonnen.
ENRES-Doktoranden und Professoren aus Pforzheim, Stuttgart und Karlsruhe
ENRES-Doktoranden und Professoren aus Pforzheim, Stuttgart und Karlsruhe (Foto: Hochschule Pforzheim)
ENRES-Kollegiaten am ITAS
Kollegiaten am ITAS (v.l.n.r.): Stefanie Raysz, Jasmin Friedrich und Max Roßmann (Foto: ITAS)

Am Mittwoch, 26. April 2017 fand im Institut für Industrial Ecology der Hochschule Pforzheim das Kick-off Meeting des kooperativen Promotionskollegs „Energiesysteme und Ressourceneffizienz“ (ENRES) statt. ENRES entstand aus einer gemeinsamen Initiative des KIT sowie der Hochschulen Pforzheim und Stuttgart und wird vom Land Baden-Württemberg und dem KIT getragen. Das Ziel des Promotionskollegs ist es, innovative Forschungsthemen zur Rohstoff- und Energieversorgung zu betreuen und in neuen Teams einen fachlichen und transdisziplinären Austausch zu ermöglichen. Der Institutsleiter des ITAS, Armin Grunwald, leitet das Kolleg zusammen mit Mario Schmidt, dem Direktor des Instituts für Industrial Ecology der Hochschule Pforzheim.


Drei Promotionsprojekte am ITAS

Das ITAS ist bei ENRES mit aktuell drei jungen Forschenden vertreten. Jasmin Friedrich forscht zum Wasser-Energie Nexus. Sie beschäftigt sich in diesem Zusammenhang mit den Potenzialen zur Einsparung von stofflichen und energetischen Ressourcen im Gebäudebestand und der Nutzung der Ergebnisse in der schulischen Bildung. Max Roßmann analysiert die Bewertung biogener Systeme zur bedarfsgerechten Stromerzeugung vor dem Hintergrund politischer Diskurse: Biogasanlagen erzeugen auch bei Flaute und Dunkelheit Strom, doch behaupten sie sich auch im Vergleich mit Stromspeichern? Stefanie Raysz untersucht, inwieweit technische und soziale Innovationen von Ökodörfern auf Städte übertragbar sind.

Die Kollegiatinnen und Kollegiaten nutzten den Kick-off, um sich kennenzulernen und um Schnittstellen zwischen ihren Arbeiten und damit mögliche Synergien zu identifizieren. Künftig wollen sie bei regelmäßigen Treffen und Workshops ihre Zusammenarbeit vertiefen und ihre jeweiligen methodischen Kompetenzen über den eigenen engen fachlichen Rahmen hinaus erweitern. (09.05.2017)

Weiterführende Links: