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Zweifache Auszeichnung für Karlsruher Reallabor

Das ITAS-Projekt „Reallabor 131: KIT findet Stadt“ ist im Februar gleich doppelt vom Rat für Nachhaltige Entwicklung ausgezeichnet worden: mit dem Qualitätssiegel „Projekt Nachhaltigkeit 2017“ und als eines von bundesweit vier „Transformationsprojekten“.
Reallabor 131: KIT findet statt - Auszeichnung Projekt Nachhaltigkeit
Zukunftsraum für Nachhaltigkeit und Wissenschaft in der Karlsruher Oststadt
Zukunftsraum für Nachhaltigkeit und Wissenschaft in der Karlsruher Oststadt (Foto: Meissner / KIT)

„Es ist die Aufgabe der gesamten Gesellschaft, die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen zu erreichen“, sagt Marlehn Thieme, Jurymitglied und Vorsitzende des Rates für Nachhaltige Entwicklung (RNE). Die ausgezeichneten Projekte seien großartige Beispiele dafür, wie jede und jeder dazu beitragen kann.

Mit dem Siegel „Projekt Nachhaltigkeit“ macht der RNE Initiativen aus der Gesellschaft sichtbar, die einen besonderen Beitrag für die nachhaltige Entwicklung Deutschlands und der Welt leisten. Rund 240 Projekte hatten sich für die Auszeichnung 2017 beworben, 67 Initiativen – unter ihnen das in der Karlsruher Oststadt aktive „Reallabor 131: KIT findet Stadt“ – wurden im Februar mit dem Siegel ausgezeichnet.

Darüber hinaus wählte der RNE das am ITAS beheimatete Projekt als eines von vier Transformationsprojekten aus. Diese haben laut der Jury ein besonders großes Potenzial, die Welt nachhaltiger zu gestalten.

Beide Auszeichnungen stärken die Arbeit für mehr Nachhaltigkeit im städtischen Leben und den transdisziplinären und transformativen Ansatz des Reallabors. Am 29. Mai 2017 werden die Preise bei der Jahreskonferenz des RNE in Berlin verliehen.

Über das Reallabor 131

Seit 2015 betreibt das Karlsruher Institut für Technologie mit einem Projektteam am ITAS das „Reallabor 131: KIT findet Stadt“, um Wissenschaft, Innovation und Stadtentwicklung gemeinsam mit lokalen Akteuren in einem transdisziplinären Prozess zu verknüpfen. Lokalisiert ist das Reallabor in der Karlsruher Oststadt. Dort arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zusammen mit lokalen Akteuren an mehreren transdisziplinären Projekten, sogenannten „NachhaltigkeitsExperimenten“. U.a. geht es dabei um öffentliche Räume der Begegnung und Bewegung, ein Konzept für nachhaltige Mobilität und alternative Konsumszenarien, wie ReparaturCafés oder Kleider- und Pflanzentauschbörsen.

Verbindendes Element ist der „Zukunftsraum für Nachhaltigkeit und Wissenschaft“, ein Wissenschaftsladen mitten im Projektgebiet. (13.03.2017)

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