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Neues Projekt zu "Compartmentalised Computer Security" [19.12.2011]

Im Rahmen der Exzellenzinitiative des KIT wird ein Startup-Projekt gefördert, das sich mit der Isolierung von Betriebssystemen befasst, um unterschiedlich sensible oder riskante Anwendungen voneinander zu trennen. Mit diesem Ansatz sollen die Nutzer die Möglichkeit erhalten, Anwendungen, bei denen mit Virenbefall o. ä. zu rechnen ist, von besonders vertraulichen Daten fernzuhalten. Grundsätzlich lässt sich ein derartiges System zur „Compartmentalisierung“ relativ leicht erstellen. Das große Problem besteht darin, ein System mit einer hochsicheren Isolierung zu bauen, das gegen jegliche Schadprogramme schützt, gleichzeitig aber Schnittstellen zu existierenden Anwendungen und zu neuen Peripheriegeräten aufweist. Im Startup-Projekt sollen vielversprechende Prototypen und Produkte im Hinblick auf ihre Sicherheit und ihre Benutzbarkeit untersucht werden.

Das Projekt wird vom ITAS gemeinsam mit dem Institut für Kryptographie und Sicherheit (IKS) des KIT durchgeführt. ITAS hat beim EU-Projekt „Open Trusted Computing“ mitgewirkt, in dem die Lösbarkeit dieser Probleme prototypisch gezeigt wurde, und bringt diese Erfahrungen nun in das neue Projekt ein.

Weiterführende Links:

Projektbeschreibung: hier
Persönliche Homepage: Arnd Weber