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Eco-Efficient Transport Futures for Europe

Eco-Efficient Transport Futures for Europe
Projektteam:

Schippl, Jens (Projektleitung); Maike Puhe; Torsten Fleischer; Sarah Meyer-Soylu; Markus Edelmann, Max Reichenbach

Förderung:

Danish Board of Technology

Starttermin:

2011

Endtermin:

2013

Projektpartner:

STOA (The Science Technology Options Assessment Panel of the European Parliament)

Forschungsbereich:

Innovationsprozesse und Technikfolgen

Beschreibung des Projekts

Eine der Herausforderungen zukünftiger Verkehrspolitik ist es, dass Verkehr in vielen technischen Bereichen zwar effizienter wird, andererseits aber das stetige Wachstum des Transportvolumens dies überzukompensieren scheint. Ein Übergang zu einem öko-effizienten Verkehrssystem ist erforderlich, um aktuelle Herausforderungen sowie die zu erwartenden zukünftigen Entwicklungen im Verkehrssektor zu bewältigen. Öko-Effizienz kann sicherlich auf unterschiedliche Weise definiert werden, sicherlich ist sie aber ein zentraler Grundpfeiler eines nachhaltigen Verkehrssystems. Öko-Effiziente Ansätze sind keinesfalls nur auf Technologien zu reduzieren, sondern umfassen auch organisatorische Erneuerungen und/oder innovative Geschäftsmodelle. Solche Konzepte können sich beispielsweise auf den Fahrzeugbesitz beziehen (z.B. Car-Sharing), aber auch auf die Entwicklung integrierter Verkehrsdienstleistungen oder die Einführung von stärker nachfrage-orientierten öffentlichen Verkehrsmitteln. Von entscheidender Bedeutung sind dabei die Einstellungen und Präferenzen der Nutzer, denn nur ein Ansatz der auch von Nutzern akzeptiert und angenommen wird, kann die Nachhaltigkeit des Verkehrssystems effektiv unterstützen.

Vor diesem Hintergrund betrachtet das Projekt bereits etablierte, als auch entstehende und eher visionäre (out-of-the-box) Technologien und Konzepte. Dabei gilt es neben den Innovationen selbst auch Daten zu Entwicklungen auf der Nachfrageseite explizit zu berücksichtigen. Grundidee des Projektes ist es, eine prospektive Analyse öko-effizienter Innovationen für das Verkehrssystem durchzuführen, unterstützt durch die Entwicklung von Szenarien und deren Diskussion sowohl mit Experten als auch mit Bürgern. Das Projekt nutzt also einen nachfrageorientierten Foresight-Ansatz.

Publikationen

Kontakt

Dipl.-Geogr. Jens Schippl
Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS)
Postfach 3640
76021 Karlsruhe

Tel.: 0721 608-23994
E-Mail