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Technology Options in Urban Transport: Changing paradigms and promising innovation strategies

Technology Options in Urban Transport: Changing paradigms and promising innovation strategies
Projektteam:

Schippl, Jens (Projektleitung); Torsten Fleischer; Maike Puhe

Förderung:

STOA (The Science Technology Options Assessment Panel of the European Parliament)

Starttermin:

2010

Endtermin:

2012

Forschungsbereich:

Innovationsprozesse und Technikfolgen

Beschreibung des Projekts

In einem Initiativbericht zum Aktionsplan zur Mobilität in der Stadt, betont das Europäische Parlament, dass die Komplexität und die Verflechtungen der Verkehrssysteme und der individuellen und kollektiven Verkehrsträger in Stadtgebieten dazu führen, dass ein ausschließlich technischer, auf einzelne Verkehrsträger bezogener, Ansatz äußerst restriktiv ist. Der Bericht unterstreicht die große Bedeutung einer integrierten, systemischen Perspektive, um die Potentiale von Innovationen für einen nachhaltigen Stadtverkehr richtig abschätzen und ausnutzen zu können. Wie viele aktuelle Forschungsergebnisse zeigen, müssen Ansätze und Entwicklungspfade für nachhaltigere urbane Verkehrsysteme etablierte Mobilitätsmuster und deren Veränderbarkeit ebenso berücksichtigen wie handlungsleitende Visionen oder Paradigmen, die besonders auf der Planungsebene eine nicht zu unterschätzende Rolle spielen.

Vor diesem Hintergrund betrachtet das aktuelle STOA Projekt technische und konzeptionelle Entwicklungen im Verkehrsbereich aus einer innovations-orientierten Perspektive. In einer ersten Phase wird in dem Projekt eine Bestandsaufnahme existierender und sich entwickelnder (emerging) Verkehrstechnologien erarbeitet sowie ein Überblick über wissenschaftliche Erkenntnisse in Bezug auf den Einfluss solcher Technologien auf Gesundheit und Umwelt gegeben. Dabei werden insbesondere auch neue Konzepte und innovative Geschäftmodelle analysiert. Darauf aufbauend befasst sich das Projekt mit den sozio-ökonomischen und politischen Kontexten, in denen neue Technologien und Konzepte implementiert sind, bzw. implementiert werden. Zum einen werden Visionen, Paradigmen, als auch konkrete Handlungsoptionen zur Veränderung von Mobilitätsmustern und Technik- Infrastruktursystemen im Stadtverkehr betrachtet. Zum anderen werden Wahrnehmungen und Beweggründe der Nutzer sowie Einflussfaktoren auf Verhaltensmuster analysiert, die für eine erfolgreiche Implementierung neuer Techniken und innovativer Konzepte relevant sind. Ziel des Projektes ist es, Erfolg versprechende Entwicklungspfade aufzuzeigen, die zu einem nachhaltigen städtischem Verkehrssystem führen können.

Publikationen

Kontakt

Dipl.-Geogr. Jens Schippl
Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS)
Postfach 3640
76021 Karlsruhe

Tel.: 0721 608-23994
E-Mail