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Klimaanpassungsstrategie für die Metropolregion Santiago de Chile und regionales Lernnetzwerk in Megastädten Lateinamerikas

Klimaanpassungsstrategie für die Metropolregion Santiago de Chile und regionales Lernnetzwerk in Megastädten Lateinamerikas
Projektteam:

Stelzer, Volker (Projektleitung); Klaus-Rainer Bräutigam; Jürgen Kopfmüller; Helmut Lehn; Adriana Quintero Márquez; Laura Margarete Simon; Melanie Oertel

Förderung:

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit

Starttermin:2009
Endtermin:

2012

Projektpartner:

Projektkonsortium:
Helmholtz Zentrum für Umweltforschung (UFZ) (Projektleitung),
Karlsruhe Institut für Technologie - Institut für Technikfolgenabschätzung (KIT - ITAS),
Ministerio del Medio Ambiente,
Gobierno Regional Area Metropolitana (GORE),
Economic Commission for Latin America and the Caribbean (ECLAC),
Pontificia Universidad Católica de Chile (PUC),
Universidad de Chile (UdC)
Wissenschaftlicher Austausch:
Sustainable Sanitation Alliance (SuSanA)

Forschungsbereich:

Nachhaltigkeit und Umwelt

Beschreibung des Projekts

Ausgangspunkt des Projekts ist die Annahme, dass der Klimawandel zukünftig die Entwicklung der Metropolregion Santiago merklich beeinflussen wird. Aufgrund der extremen Konzentration von Wirtschaftskraft und zentralen Funktionssystemen, des hohen Ressourcenbedarfs sowie der bestehenden ökologischen wie sozialen Vulnerabilitäten werden Maßnahmen zur Anpassung der Metropolregion an den Klimawandel erforderlich sein. Ziel des Projekts ist deshalb die Erarbeitung solcher Anpassungsstrategien in den Schlüsselbereichen Energie, Wasser und Flächennutzung unter Berücksichtigung der wesentlichen Vulnerabilitäten. Grundlage hierfür ist die Analyse der wesentlichen Auswirkungen der Klimaänderung auf der stadtregionalen Ebene sowie der Abschätzung der daraus resultierenden Folgen und Wirkungen im Rahmen von explorativen Szenarien.

Im Rahmen eines systematischen und umfassenden Beteiligungsprozesses (Runder Tisch Klimaanpassung) werden Vertreter maßgeblicher Verwaltungen der regionalen und nationalen Ebene sowie Vertreter relevanter zivilgesellschaftlicher Gruppen die vorgeschlagenen Maßnahmen zur Klimaanpassung diskutieren, bewerten, priorisieren und ggf. deren Umsetzung planen. Mit der Einbindung von Entscheidungsträgern weiterer lateinamerikanischer Städte sollen diese Aktivitäten in ein regionales Lernnetzwerk überführt werden. Das Projekt leistet somit einen Beitrag zu Austausch und Diskussion bestehender Erfahrungen in den einzelnen Städten sowie zur Kompetenz- und Kapazitätsbildung der Praxispartner, der Beteiligten des Runden Tisches und des Lernnetzwerks. Gleichzeitig will es die Sensibilisierung der Bevölkerung für das Thema Klimawandel und Anpassungsmaßnahmen unterstützen und zur Minderung von Risiken insbesondere für vulnerable Bevölkerungsgruppen beitragen.

ITAS hat die Verantwortung für die Analysen in den Sektoren Energie und Wasser und wird an der Maßnahmenentwicklung und -umsetzung sowie am Regionalen Lernnetzwerk Lateinamerika mitwirken. Koordinator des Projekts ist das Helmholtz Zentrum für Umweltforschung (UFZ).

Projekt-Homepage: hier

Publikationen

Kontakt

Dr. Volker Stelzer
Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS)
Postfach 3640
76021 Karlsruhe

Tel.: 0721 608-23474
E-Mail