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Neues Projekt: Ethics in Public Policy-Making: The Case of Human Enhancement [18.01.2011]

Im November 2010 hat im Rahmen des Siebten Forschungsrahmenprogramms der EU das Projekt "Ethics in Public Policy-Making: The Case of Human Enhancement" (EPOCH) begonnen. Hauptziel dieses zweijährigen Forschungsprojekts ist es, das Wissen zur Rolle von Ethik in der Governance kontroverser naturwissenschaftlich-technischer Entwicklungen zu vertiefen und zu verbreitern. Von besonderem Interesse sind hier auch Institutionen und Verfahren der Politikberatung in Europa (sowohl auf nationaler als auch auf EU-Ebene). Im Fokus der innereuropäisch, aber auch international vergleichenden Untersuchung stehen der Umgang mit neu entstehenden ("emergierenden") Technologien, z.B. im Bio-, Neuro- und Nanobereich. Das Schwerpunktthema von EPOCH ist dabei das sogenannte "Human Enhancement", verstanden als jeder Eingriff in den menschlichen Körper mit naturwissenschaftlich-technischen Mitteln, der darauf abzielt, dessen Leistungsfähigkeit zu verbessern. Zum Thematik "Human Enhancement" sollen im Projekt auch speziell politische Handlungsempfehlungen entwickelt werden, mit einem Schwerpunkt auf der Dopingproblematik und dem sogenannten "physical enhancement" im Sport. Zu den Aufgaben des ITAS in EPOCH zählen u.a. die Mitarbeit in allen Forschungsarbeitspaketen sowie die Leitung von einem der drei Projektarbeitsbereiche. In diesem Bereich ("Human Enhancement and Policy Making") sind alle Arbeitspakete zur "Human-Enhancement"-Thematik zusammengefasst. Dabei leitet das ITAS auch die Arbeiten zur Aufarbeitung des Forschungs- und Entwicklungsstandes im Bereich der sogenannten "Human-Enhancement-Technologien" und zu den in einem engeren Sinn politischen Aspekten der Thematik. Das ITAS kooperiert in dem von der Universität Bristol koordinierten Projekt mit sieben Partnern aus sechs EU-Staaten und mit zwei außereuropäischen Partnern (aus Nordamerika und Asien). Ein Ziel von EPOCH ist es so auch, zur interkulturellen Betrachtung und zur Verbesserung der globalen Governance bio- und technikethischer Fragen beizutragen.

Projektseite: hier
Siebtes EU Forschungsrahmenprogramm mit Projektbeschreibung: hier
Kontakt und persönliche Homepage: Christopher Coenen